Hautkontrolle bei Querschnittlähmung

Die regelmäßige Hautkontrolle dient der Einschätzung des Hautzustandes allgemein. Gleichzeitig gehört sie zu den effektivsten Maßnahmen um einen Dekubitus zu vermeiden.

Bild 114394198 copyright Aaron-Amat, 2013 Mit Genehmigung von Shutterstock.com

Nach jeder Umlagerung sollte eine genaue Hautinspektion vorgenommen werden, entweder von der Pflegekraft oder vom Querschnittsgelähmten selbst mit Hilfe eines Handspiegels. Um festzustellen, ob es sich bei einer geröteten Hautstelle bereits um einen Dekubitus handelt, übt man mit dem Finger (Fingertest) für ein paar Sekunden Druck auf das betreffende Areal aus. Bleibt es beim Loslassen rot, liegt bereits eine Schädigung der Haut vor. Bleibt es weiß, gibt es keinen Hinweis auf eine Schädigung. Durch Abtasten (Palpieren) und Befühlen lassen sich Schwellungen und Verhärtungen wie Knochenvorsprünge, Hämatome, eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis), Abszesse und Prellungen erkennen. Hier muss eine absolute Druckentlastung erfolgen (Pohlmann, 2012).

Siehe auch: Die Haut bei Querschnittlähmung und Hautpflege bei trockener Haut.

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