Stadtführer: Freiburg für alle

Freiburg im Breisgau liegt inmitten eines Weinbaugebietes in der sonnenreichsten Region Deutschlands, bietet Sehenswürdigkeiten, Kultur und Kulinarisches – und bemüht sich sehr um Besucher mit Mobilitätseinschränkungen. Der Stadtführer „Freiburg für alle“ stellt die südbadische Metropole dieser Zielgruppe vor.

Bild 60381160 copyright peresanz-, 2013 Mit Genehmigung von Shutterstock.com

Die vierte Auflage des Stadtführers „Freiburg für alle“ fasst auf 56 Seiten

  • Ausflugstipps
  • Sehenswürdigkeiten
  • Theater- & Musikveranstaltungen
  • Kinos & Museen
  • Das Planetarium
  • Geeignete Unterkünfte
  • Restaurants und
  • Einkaufsmöglichkeiten

zusammen. Zudem gibt es Informationen zu

  • Barrierefreien Toiletten
  • Behindertenparkplätzen und
  • Stadt- und Nahverkehrspläne
  • Notfalladressen

Sehenswürdigkeiten in Freiburg

Das Bild der Altstadt ist von ihren mittelalterlichen Wurzeln geprägt. Auf eine jahrhundertelange Geschichte blicken u. a.

  • Münster
  • Münstermarkt
  • Kornhaus
  • Erzbischöfliches Palais
  • Historisches Kaufhaus
  • Alte Wache
  • Colombischlössle
  • Martinstor
  • Schwabentor und das
  • Alte und Neue Rathaus

zurück.

Diese Sehenswürdigkeiten sind kurz beschrieben, als Fotographie dargestellt und mit einer Kurzinfo zur Barrierefreiheit versehen. Hier wird es nun ein bisschen undurchsichtig, denn die Info ist in der Tat sehr kurz. Der Hinweis „Innenraum über eine Stufe erreichbar“ (z. B. Alte Wache) sagt nichts über die Befahrbarkeit mit Rollstuhl im Gebäude aus. Ins Colombischlössle kommen Rollstuhlfahrer „über eine gepflasterte, längere Rampe zum Lastenfahrstuhl im Keller (Klingel)“, was recht abenteuerlich klingt. Und dann sind da noch überall die Bächle …

Gut zu wissen: Die Freiburger Bächle

Wer in Freiburg unterwegs ist, stößt gerne mal auf ein Hindernis, das nicht unbedingt zur Barrierefreiheit der südbadischen Stadt, wohl aber zu ihrem einzigartigen Charme beiträgt und zu Freiburg gehört wie Romeo zu Julia: Die Freiburger Bächle.

Diese künstlich angelegten, seit dem Mittelalter dokumentierten Wasserläufe, werden von den Wassern der Dreisam gespeist und fließen in einem kilometerlangen Netz durch die Straßen und Gassen der Altstadt. Eine Abgrenzung durch etwa ein Geländer gibt es so gut wie nie, wodurch schon so mancher Ortsunkundige unfreiwillig im Nassen gelandet ist.

Ganz so schlimm wie das vielleicht klingen mag, ist es aber nicht. Mehr als ein Drittel der 15,5 Kilometern Gesamtlänge der Bächle verlaufen unterirdisch. Und obwohl man als Rollstuhlfahrer nicht – wie viele Fußgänger es tun – über die Bächle springen kann, so findet man doch alle paar Meter eine Brücke, die gewährleistet, dass man schnell von einem „Ufer“ zum anderen kommt. Und: Wer heiratswillig ist, aber noch nach dem geeigneten Kandidaten sucht, sollte unbedingt überlegen ob er sich nicht doch in die nur wenige Zentimeter hohen Fluten stürzen möchte. Denn es heißt: „Wer ins Bächle fliegt, hiradet e Friburger.“ Oder eben „e Friburgeri“. Und dass die Freiburger/-innen ein liebenswerter Menschenschlag sind, weiß man spätestens nach dem ersten Besuch.

Der Stadtführer „Freiburg für alle“ steht hier als download zur Verfügung. Wer die ebenfalls kostenlose Printvariante bevorzugt, kann sie vor Ort bei der Touristen-Information erhalten.

Für weitere Informationen siehe:

www.freiburg-fuer-alle.de

Übrigens: Wer eh gerade in Freiburg unterwegs ist, könnte ein Probewohnen in den Musterwohnungen zur Heimautomation der DGM in Erwägung ziehen. Umfeldsteuerung all inclusive. (Siehe: Musterwohnungen zur Umfeldsteuerung und Heimautomation)

 

 

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