Grüne Smoothies – Fit in den Frühling

Mit Grünen Smoothies lässt es sich optimal in den Frühling starten, denn die froschfarbenen Obst- und Gemüse Shakes sind randvoll mit Vitaminen, Mineral-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Kurz: Mit allem nach dem sich der Körper nach dem langen, dunklen Winter sehnt.

Bild 133227260 copyright Lievoshko Kostiantyn, 2013 Mit Genehmigung von Shutterstock.com

Grüne Smoothies unterscheiden sich von herkömmlichen Smoothies dadurch, dass ihnen weder Zucker noch Milchprodukte zugesetzt werden. Stattdessen verwendet man Wasser. Und natürlich (grünes) Obst und Gemüse, wobei der Gemüseanteil: 60 % und der Fruchtanteil 40 % betragen sollte. Wer es gern süßer mag, kann (anfangs) den Fruchtanteil erhöhen oder mit Agavendicksaft süßen.

Die Vorteile von Grünen Smoothies

  • Mit Grünen Smoothies nimmt man relativ große Mengen roher, grüner Blattgemüse zu sich:
    • Grünes Blattgemüse ist sehr reich an essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien und Antioxidantien; diese Inhaltsstoffe stärken das Immunsystem.
    • Die vielen löslichen Ballaststoffe, verbessern die Darmgesundheit und unterstützen die Gewichtskontrolle, da sie den Appetit zügeln und die Absorbierung von Zucker im Darm verlangsamen können.
    • Auch die Bitterstoffe in grünem Blattgemüse können den Appetit zügeln und zudem die Produktion von Verdauungssäften anregen.
    • Grünes Blattgemüse enthält Chlorophyll, das die Wundheilung fördert und entzündungshemmend wirkt.
    • Zudem mindert das Blattgrün Mund- und Körpergeruch und reinigt den Darm, in dem es unerwünschte Stoffe bindet und aus dem Körper befördert
  • Mit Grünen Smoothies nimmt man Obst und Gemüse in roher, gemixter Form zu sich.
    • Durch das Zerkleinern im Mixer wird die Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen und wir kommen so an die guten Sachen, die beim unzulänglichen Kauen nicht geknackt werden und für unseren Organismus dann verloren sind.
    • Das Mixen entlastet die Verdauung, d. h. weniger Energie muss für einerseits den Transport im Verdauungstrakt und andererseits für das Aufspalten der Nahrung verwendet werden.
    • Das Mixen und Trinken erleichtert den Konsum größerer Mengen.
    • Durch das Verwenden von Obst in Kombination mit dem Gemüse, wird eine fruchtige, süße Komponente hinzugefügt, welche die gesunden Bitterstoffe für den Gaumen erträglicher machen.
    • Und durch den geballten Nährstoffmix soll der Appetit auf Süßes und Salziges mit der Zeit verschwinden

Kurz und grün: Grüne Smoothies sorgen für

Allerdings können Ballaststoffe und einige Gemüsesorten Blähungen verursachen, wenn sie in großen Mengen und/oder roh verzehrt werden. Wenn man als Querschnittgelähmter die Gemüsesorten kennt, die einem hier Probleme bereiten lässt man diese natürlich von Anfang an weg. Alle anderen sollten es einfach ausprobieren und auf die Reaktion des Körpers achten.

Grüne Smoothies mixen

Als Faustregel gilt: Der optimale Smoothie enthält 60% grünes Blattgemüse und 40% Obst. Eine Banane (ohne Schale) mit dem entsprechenden Volumen an Blattspinat mixen und soviel Wasser hinzufügen bis die Mischung trinkbar ist, ist ein Rezept, das ebenso einfach wie lecker ist. Prinzipiell gehen die Verfechter der Ernährung mit Grünen Smoothies davon aus, dass im Gemüse selbst Fettsäuren in ausreichender Menge enthalten sind, um den Körper mit diesen wichtigen Bausteinen zu versorgen. Wer mag und/oder auf Nummer Sicher gehen will, gibt noch ein paar Tropfen Leinöl hinzu.

Die gängigsten Zutaten, die für Grüne Smoothies verwendet werden, sind:

  • Ananas
  • Äpfel
  • Bananen
  • Beeren (alle Sorten)sh_67604020ifong klein 2
  • Birnen
  • Buttersalat
  • Chinakohl
  • Feldsalat
  • Grüne Paprika
  • Grünkohl
  • Gurke
  • Kiwi
  • Kohlrabiblätter
  • Kopfsalat
  • Kresse
  • Melonen (alle Sorten)
  • Möhrengrün
  • Neuseeländer Spinat
  • Römersalat
  • Rote Bete-Blätter
  • Sellerie
  • Spinat
  • Etc.

Wem Smoothies mit Apfel, Birne, Grünkohl und Spinat allerdings auf Dauer zu langweilig werden, kann die Zutaten beliebig austauschen. Grünes Gemüse kann durch Petersilie, Fenchel- oder auch Radieschengrün ergänzt werden. Auch mit Gewürzen kann der Geschmack des Smoothies aufgepeppt werden, z. B. durch Ingwer, Zimt, Kurkuma oder Pfeffer und Chilischoten. Bedingt kann man auch Avocado verwenden, doch einen 40% Anteil sollte diese sehr fetthaltige Frucht nicht immer stellen.

Und im Frühjahr bieten sich noch ganz andere Möglichkeiten…

Grüne Smoothies im Frühling

Im Frühjahr versorgt die Natur und mit frischen Kräutern und Knospen, die alle wichtigen Inhaltsstoffe von Pflanzen in junger und geballter Form in sich tragen. Auf Wiesen und Feldern oder, um auf der sicheren Seite zu sein, auf Wochenmärkten und in Bio-Läden kann man sich nach folgendem frischen Pflanzengrün umsehen:

  • Bärlauch
  • Brunnenkresse
  • Gänseblümchensh_102883448 marilyn barbone brunnenkresse klein
  • Giersch
  • Junge Brennnesseln
  • Junger Löwenzahn
  • Kapuzinerkresse
  • Kerbel
  • Rauke
  • Knoblauchrauke
  • Melisse oder Zitronenmelisse
  • Etc.

Sie alle bieten geschmacklich interessante Abwechslung im Grünen Smoothie à la carte.

Wie kann man mit Grünen Smoothies Gewicht verlieren?

Ein Grüner Smoothie hat weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Smoothies und enthält so gut wie kein Fett. Um Gewicht zu reduzieren, kann man mittelfristig eine Mahlzeit pro Tag durch einen Smoothie oder im Rahmen einer Fastenkur zwei Mahlzeiten ersetzen. Letzteres sollte nicht länger als eine Woche getan werden, da der Körper sonst seinen Eiweißbedarf aus der eigenen Muskelmasse zieht.

Für Zubereitungstipps und Rezepte siehe:

Green Smoothies – Glow from the inside (externer Link)

Grüne Smoothies für einen gesunden Darm

Grüne Smoothies (externer Link)

28 Grüne Smoothies Tipps für die Praxis (externer Link) 

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