„Gemeinsam was ins Rollen bringen“: Die Inklusionskampagne des DRS

Die neue Inklusionskampagne „Gemeinsam was ins Rollen bringen“ des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) ist gestartet! Während der kommenden drei Jahre soll sie unterstreichen, dass bundesweite Inklusion vor allem im Sport sehr gut umsetzbar ist.

Bild 4ac8a6edbc copyright DRS, 2014 Quelle: downlaod PM http://www.drs.org/cms/medien-presse/news/news-singleview/article/5617.html

„Stark im Sport, voll im Leben“ – Bewegung verbindet und zeigt deutlich, dass Menschen mit unterschiedlichen Möglichkeiten Gemeinsames leisten und Inklusion mit und durch Sport gelebt werden kann. Sport leistet einen wesentlichen Beitrag für ein gemeinsames Miteinander und zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft.

„Wir wollen die breite Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Inklusion durch Sport informieren und weitere Türen für die Basisarbeit aller Sportvereine öffnen, damit in Zukunft bundesweit noch mehr inklusive Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung entstehen. Dazu wollen wir mit der Kampagne eine Plattform schaffen, wo neben der digitalen Vernetzung aller Akteure auch echte Hilfestellungen für die tägliche Vereinsarbeit angeboten wird“, erläuterte Ulf Mehrens, Vorsitzender des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS).

Gemeinsam das große Ziel „Inklusion“ realisieren

Die von Aktion Mensch geförderte Kampagne verfolgt im Wesentlichen die Ziele der Inklusion und der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Durch eine zielgerichtete Ansprache aller Gesellschaftsbereiche soll eine nachhaltige öffentliche Wahrnehmung und die Öffnung der Gesellschaft erreicht werden: das vielfältige Angebot des Rollstuhlsports wird auf breiter Basis präsentiert, es wird zum Sporttreiben motiviert und die Gesellschaft nachhaltig für Inklusion mit und durch Sport sensibilisiert. Hindernisse und Barrieren sollen nicht nur im Alltag, sondern vor allem in den Köpfen abgebaut werden – denn: durch Inklusion gewinnen alle.

Die Schirmherrschaft für „Gemeinsam was ins Rollen bringen“ übernimmt das Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, und unterstreicht damit das Bestreben der Bundesregierung, Inklusion und Teilhabe als gesamtgesellschaftliche Themen weiter voranzubringen. Und auch zahlreiche Athletinnen und Athleten stellen sich als Kampagnengesichter und Multiplikatoren zur Verfügung; unter ihnen Paralympics-Teilnehmer wie die Schwimmerin Kirsten Bruhn und die Rollstuhlbasketballerin Annika Zeyen.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen zur Kampagne siehe:

www.ins-rollen-bringen.de

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