Strandrollstühle – Für Sand, Wellen und Watt

Wer beim Strandurlaub nicht unbedingt in Sand und Schlick steckenbleiben will, braucht ein Gefährt, dessen Reifen breit genug sind, um nicht im losen Untergrund einzusinken. Strandmobile und Geländerollstühle mit ihren großen Ballonrädern garantieren Spaß in Watt und Wellen.

Bild 110262815 copyright federicofoto, 2013 Mit Genehmigung von Shutterstock.com

Strandrollstühle bzw. Strandmobile (und auch Strandgehhilfen!) gibt es von verschiedenen Herstellern*.  Preise für Standard-Modelle, mit denen man sich auf dem Strand entlang und/oder ins Wasser schieben lassen kann, beginnen bei ca. 1.100 Euro. Die teureren Strandmobile sorgen für mehr Unabhängigkeit und Mobilität und verfügen über einen Elektroantrieb oder sogar einen Solarantrieb.

Strandrollstühle zum Schieben:

Strandrollstühle zum selber Fahren:

Selber Fahren macht natürlich noch mehr Spaß als sich schieben zu lassen. Hierzu geeignet sind:

 

Strandrollstühle mieten

Wenn man nicht gerade in Mikronesien wohnt, braucht man einen Strandrollstuhl vermutlich nicht täglich, was auf den ersten Blick gegen eine Anschaffung spricht. Zudem sind sie nicht wirklich billig, und ein zugelassenes Hilfsmittel ebenfalls nicht.  Man kann Strandrollstühle aber auch mieten. Dabei hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man findet einen Anbieter am Urlaubsort (viele Strandbäder an der Nord- und Ostsee bieten die Möglichkeit Strandrollstühle tageweise zu leihen) oder man mietet den Rollstuhl (z. B. hier) noch zu Hause und nimmt ihn – bereits reisefähig verpackt – mit in den Urlaub. Im Flugzeug werden Sport- und Strandrollstühle als Zusatzgepäck für Menschen mit Behinderungen meist kostenfrei transportiert (siehe: Flugreiseplanung für Rollstuhlfahrer).

Die Mietgebühr liegt je nach Anbieter bei ca. 15 Euro pro angefangenem Kalendertag. Je nachdem wie lange der Strandurlaub dauert, kann dabei eine beachtlich hohe Summe zusammenkommen, die ggf. in folgenden Jahren erneut anfällt.

Anbieter* gibt es z. B. hier oder hier.

Um am Strand entlang zu fahren bieten sich auch manuelle oder elektrobetriebene Outdoor-Rollstühle an (siehe: Ab ins Gelände mit manuellen Outdoor-Rollstühlen und Outdoor-Elektrorollstühle für den Trip ins Abenteuer).

Ins Wasser darf man mit den E-Rollis natürlich nur bedingt. Allerdings gibt es einen Freizeitpark in den USA, der dieses Problem in seiner Wasseranlage geschickt löst, indem er einen druckluftbetriebenen Rollstuhl einsetzt. Siehe: Motorisierter Rolli: Wasserfest dank Druckluftantrieb

Siehe auch: Ab in die Brandung – Mit Beach Trax

*Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; Hinweise zu weiteren Strandrollstuhl-Modellen nimmt die Redaktion gerne entgegen.

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