Wie jetzt? Ich bin nicht unverwundbar? – Altern mit Querschnittlähmung

Wie jetzt? Ich bin nicht unverwundbar? – Altern mit Querschnittlähmung

Sich in ein Umfeld von Nicht-Behinderten einfügen? Das schafft man am besten, indem man so tut als sei man gar nicht querschnittgelähmt, dachte sich Geoffrey Matesky. 25 Jahre gab er den rollstuhlfahrenden Superhelden – bis  diese kräftezehrende Strategie und sein fortschreitendes Alter ihre Rechnung präsentierten.

Die Triathlon Chroniken III – Flügel für Rollstuhlfahrer

Die Triathlon Chroniken III – Flügel für Rollstuhlfahrer

Manche Herausforderungen lassen Sportler Leistungen erbringen, von denen sie nicht ahnten, dass sie ihrer fähig sind. Belohnung ist, jedem Handicap zum Trotz, ein Gefühl der Unbesiegbarkeit. Geoff Matesky, beschreibt die Empfindungen, die er während seines ersten Triathlon hatte, mit den Worten „...als wären mir plötzlich Flügel gewachsen“.

Die Triathlon Chroniken II – Der Rennrollstuhl aus der Hölle

Die Triathlon Chroniken II – Der Rennrollstuhl aus der Hölle

Das Fahren in einem Rennrollstuhl ist eine Kunst für sich, wie Geoffrey Matesky beim Training für den Triathlon, zu dem er sich voreilig angemeldet hatte, herausfand. Nicht nur, dass Körperhaltung und Antrieb ganz anders sind als im Alltagsrollstuhl; man muss in das höllische Gefährt auch rein und wieder raus kommen….

US-Tankstellen: Scheideweg der Natur des Menschen

US-Tankstellen: Scheideweg der Natur des Menschen

Wenn Rollstuhlfahrer einen Road Trip in den USA planen, brauchen sie nicht nur ein umgerüstetes Fahrzeug vor Ort. Sie sollten auch über die Gepflogenheiten an amerikanischen Tankstellen informiert sein, und über die Tatsache, dass sie sich hier – zwischen Tankwart und Zapfsäulen – an einem Scheideweg der Natur des Menschen befinden. Man trifft hier beides an: Die Spreu und den Weizen.

Die Triathlon Chroniken I – Wie eine Ente im Wasser

Die Triathlon Chroniken I – Wie eine Ente im Wasser

An einem Triathlon – eine halbe Meile im Wasser, zwölf Meilen im Handbike und drei Meilen im Rennrollstuhl – teilzunehmen, sollte für einen entschlossenen, leistungsbereiten und willensstarken Querschnittgelähmten gar kein Problem sein, fand Ex-Paralympics Schwimmer Geoffrey Matesky… bis er mit dem Training begann.

„Es ist deine Schuld, dass du im Rollstuhl sitzt.“ Ein Stiefvater im Rollstuhl erzählt.

„Es ist deine Schuld, dass du im Rollstuhl sitzt.“ Ein Stiefvater im Rollstuhl erzählt.

„Wenn es darum geht, Kinder vor den vielen Gefahren und den Konsequenzen potenziell falscher Entscheidungen zu warnen, denen sie im Teenageralter begegnen werden, kommt ein Elternteil mit unfallbedingter Querschnittlähmung gerade recht“, findet Geoffrey Matesky, Vater von drei Söhnen. Er sprach gern über sich selbst als warnendes Beispiel, bis er eines Tages hörte: „Es ist deine Schuld, dass du im Rollstuhl sitzt.“

Über Sexualität sprechen – Ein Erfahrungsbericht

Über Sexualität sprechen – Ein Erfahrungsbericht

Als Geoffrey Matesky als Neunzehnjähriger nach einem Autounfall im Rollstuhl landete, fand er sehr schnell heraus, was in seinem Fall sexuell noch möglich war (siehe: Abenteuer Fruchtbarkeit). Darüber, wie, wann und ob er über diese Möglichkeiten mit den Objekten seiner romantischen Ambitionen (d. h. Frauen) sprechen sollte, war er sich lange im Unklaren. Schließlich entschied er sich für entwaffnende Offenheit – und landete damit große Erfolge.

Der Winter naht … Schnee vs. Rollstuhlfahrer

Der Winter naht … Schnee vs. Rollstuhlfahrer

Der Winter 2013/14 wird – wenn man dem Quaken der Wetterfrösche Glauben schenken mag – einer der härtesten und kältesten seit dem ausgehenden Mittelalter. Sonnenflecken sollen dafür sorgen, dass vom Klimawandel nichts zu spüren sein wird. Große Kälte und Unmengen von Schnee sind also zu erwarten. Das sind ganz schlechte Nachrichten für alle, die irgendwo hin müssen; und noch schlechter sind sie für Rollstuhlfahrer.

Alleine mit den Jungs. Ein Stiefvater im Rollstuhl erzählt.

Alleine mit den Jungs. Ein Stiefvater im Rollstuhl erzählt.

Die Familienstrukturen, die wir als normal empfinden, sind einem ständigen Wandel unterworfen. Während vor nicht allzu langer Zeit noch die Großfamilie mit mehreren Generationen unter einem Dach der Standard war, waren die letzten paar Jahrzehnte vom Bild der Kernfamilie – Vater, Mutter, zwei Kinder und ein Hund – geprägt. Heute tritt vermehrt die Patchwork-Familie auf den Plan, bei der wenigstens einer der beiden Partner Kinder mit in die Beziehung bringt.