Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK)

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (engl.: Convention on the Rights of Persons with Disabilities — CRPD). Am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und am 3. Mai 2008 in Kraft getreten. Die UN-Behindertenrechtskonvention als völkerrechtlicher Vertrag beinhaltet die Bekräftigung allgemeiner Menschenrechte auch für behinderte Menschen und formuliert eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmte Regelungen.

Am 24. Februar 2009 ratifizierte Deutschland die UN-BRK und bestätigte ihre Geltung damit verbindlich. Insgesamt ratifizierten 152 Staaten das Übereinkommen. Zentrales Gremium des internationalen Monitoring (systematische Beobachtung) ist der UN-Ausschuss zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Er kommt zweimal im Jahr für jeweils eine Woche zusammen und prüft die Einhaltung der Konvention anhand regelmäßig abzugebender Berichte der Vertragsstaaten (siehe: Staatenberichtsprüfung).