Botulinumtoxin

(umgangssprachl.: Botox) Proteine mit Giftwirkung durch Hemmung der Reizübermittlung von Nervenzellen. Die Freisetzung von Botenstoffen blockiert die Muskelanspannung, das Fühlen oder Tasten dagegen wird nicht beeinflusst. Das Arzneimittel wird u. a. in der  Neurologie einsetzt, z. B. bei einer Spastik. „Idealerweise sollte Botulinumtoxin eingesetzt werden, bevor sich eine Abnahme der Muskellänge (Kontraktur) entwickelt“ (Zäch / Koch 2006).