Funktionshand

Tetraplegiker, die das Handgelenk, aber nicht die Finger bewegen können, können eine Funktionshand ausbilden. Mit dieser werden Greifbewegungen gegen die Schwerkraft ausgeführt. Eine Faust wird durch aktives Strecken des Handgelenks, d.h. Anheben des Handrückens, erreicht. Geöffnet wird die Faust durch lösen des Handgelenkstreckers und Herabsinken der Hand durch die Schwerkraft.

Folgende Griffe können ausgeführt werden:

(Barth, K.: Funktionales Verhaltensmuster „Aktivität und Bewegung“ – Selbstversorgung, in: Haas, U. (Hrsg.): Pflege von Menschen mit Querschnittlähmung. Probleme, Bedürfnisse, Ressourcen und Interventionen, Bern, 2012)