Klopfen (auch: Triggern)

  • Beklopfen der Blase als Reiz, der oberhalb des Schambeins auf die Blase ausgeübt wird, damit sich der Blasenmuskel zusammenzieht und eine Entleerung der Blase einsetzt (Reflexentleerung). Kann bei der hyperaktiven Blase eingesetzt werden, wenn der komplikationsärmere intermittierende Katheterismus nicht möglich ist (Wenig, P. / Burgdörfer, H. In: Haas, U.: Pflege von Menschen mit Querschnittlähmung, Probleme, Bedürfnisse, Ressource und Interventionen, Bern, 2012).
  • Klopfen zur Befreiung von Sekret in den Atemwegen (Perkussion): Soll die Luftsäule in den Atemwegen zum Schwingen und Sekret in Bewegung bringen (in seiner  Wirksamkeit umstritten).