Vojta-Therapie

Physiotherapeutische Behandlungsmethode bei u.a. Querschnittlähmung zur Therapie von Spastika.

Über genau definierte Reflexzonen an Rumpf und Gliedmaßen werden in bestimmten Ausgangsstellungen des Patienten Reize gesetzt, die gewisse Teilmuster der normalen Bewegung auslösen (Reflexlokomotik). Pathologische Bewegungsmuster (Spastika) werden aufgehalten.

Die Vojta-Therapie kann auch die Darmfunktion, die Atmung und den Kreislauf beeinflussen.

Nach Verordnung durch den behandelnden Arzt werden Behandlungskosten von den Krankenkassen übernommen

(Zäch, G.A. / Koch, H.G. (Hrsg.): Paraplegie. Ganzheitliche Rehabilitation, Basel, 2006).