Golf – Mit dem Rollstuhl aufs Grün

Der koordinierte und genaue Bewegungsablauf sowie die psychische Herausforderung machen Golf zu einer optimalen Therapiemethode. Die Sportart ist gerade für Menschen mit Behinderung eine gute Möglichkeit, das Selbstwertgefühl zu steigern, die eigene Leistungsfähigkeit zu erforschen und mehr Lebensfreude zu gewinnen.

So geht’s los

Auf der (externer Link) Vereinslandkarte des DRS können Interessierte einen passenden Verein in Wohnortnähe zum Ausprobieren suchen. Bei der Suche nach einem geeigneten Club helfen auch die (externer Link) DRS-Ansprechpartner gerne weiter. Sie geben auch ausführliche Infos zu Schnupperkursen und Trainingsgruppen.

Wettkämpfe

Man kann sich bei deutschen Meisterschaften bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften mit anderen Golfern mit Behinderung messen. Der (externer Link) BGC bietet aber auch Integrationsturniere an, bei denen Golfer mit und ohne Behinderung zusammen spielen.

Regeln

Das Regelwerk der Golfer mit Behinderungen unterscheidet sich nicht von dem Regelwerk der Nichtbehinderten.

Klassifizierung

Es gibt folgende Klassen:

Sehbehinderung, geistige Behinderung, Armbehinderung, Beinbehinderung, Gehörlose und Rollstuhlfahrer.

Sportgeräte

Als Rollstuhlfahrer auf dem unebenen Rasen der Golfanlagen mobil zu sein, erweist sich mit dem Alltagsrollstuhl als schwierig. Ein besseres Hilfsmittel können Spezialrollstühle sein, die den Sportler in eine stehende Position bringen und ihm somit Bewegungsfreiheit verschaffen.

Erfolge

Seit dem Jahr 2000 werden große nationale und internationale Golfturniere mit europäischem Ranglistensystem ausgetragen. Deutsche Golferinnen und Golfer schneiden dabei immer als eine der besten Nationen ab.

Weitere Informationen

Behinderten-Golf-Club Deutschland e.V.: bgc-golf.de

Spezialrollstühle für Para-Golfer: powerbasetec.de