Tischkicker für Rollstuhlfahrer

Egal ob in Bars, Vereinshäusern, Schulen oder im privaten Haushalt: Tischfußball fasziniert Jung und Alt. Dass man diesen Sport aber auch im Verein professionell betreiben kann und es spezielle Tische für Rollstuhlfahrerende gibt, wissen nur wenige. Tischfußball spielen ist ein inklusiver Sport, der allen Spaß macht!

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So geht’s los

Ausprobieren kann man Tischfußball nahezu überall. Wer Lust auf organisierten Vereinssport hat, kann sich an den DRS-Ansprechpartner wenden, der bei der Suche nach einer Schnuppermöglichkeit oder einem Verein in der Nähe hilft. Auch auf der Vereinslandkarte des DRS kann ein passender Verein gefunden werden.

Wettkämpfe

Es wird im Doppel, Einzel oder mit einer Mannschaft um den Sieg gekämpft. Da Tischkicker für Menschen mit einer Behinderung eine sehr junge Sportart ist, spielen die Sportler meist inklusiv, also bei Turnieren für alle mit. Es gibt jedoch auch Deutsche Meisterschaften, bei denen nur Menschen mit Behinderung teilnehmen dürfen.

Regeln

Der Anstoß wird ausgelost. Der Gewinner legt den Ball zur mittleren Puppe der mittleren Stange. Sobald der Mitspieler bereit ist, beginnt das Spiel. Zuerst muss der Ballbesitzer zu einer seiner anderen Puppen passen, dann ist das Spiel freigegeben. Nach einem Tor wird der Ball, wie oben beschrieben, erneut ins Spiel gebracht.

Das Durchdrehen der Puppe ist nicht erlaubt, max. 360°. Wer zuerst sechs Tore erzielt hat, mit zwei Toren Abstand, gewinnt. Bei einem 5:5 endet das Spiel unentschieden.

Sportgeräte

Ein Tischfußballtisch, ein Ball und ein Mitspieler – schon kann es losgehen!

Als Rollstuhlfahrer kann man an jedem beliebigen Tischkicker spielen. Es gibt aber auch spezielle Tische, an denen sitzenden Spieler einen besseren Überblick über das Spielfeld haben.

Links

Deutscher Tischfußball Bund