DRS-Kampagne: Stark im Sport, voll im Leben

 „Gemeinsam was ins Rollen bringen!“ ist das Motto einer Kampagne des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands e.V. (DRS), die für den Rollstuhlsport Öffentlichkeit schaffen soll. Vor allem aber soll sie Lust auf Rollstuhlsport machen – mit peppigen Plakaten, Info-Materialien und spannenden Menschen, die der Kampagne ein Gesicht geben.

Mit der Kampagne will der DRS die „Faszination vermitteln, die vom Rollstuhlsport ausgeht“. Auf der Kampagnenseite finden sich viele bunte Bilder mit Überschriften wie Raser, Steinschleuder, Rampensau,  Querschläger und Trittbrettfahrer. Mit dabei:  eine Spießerin, eine Spielverderberin, ein Schlägertyp, ja sogar eine ganze Schlägertruppe und gleich daneben ein Drückeberger. Hinter diesen plakativen Headlines verbergen sich Portraits von Spitzensportlern im Rollstuhl – zum Beispiel von Handbiker Alhassane Baldé („Raser“) oder Tischtennis-Spielerin Sandra Mikolaschek („Spinnerin“).

Die Ziele des Projektes:

  • Rollstuhlsport auf breiter Basis zu präsentieren
  • zum gemeinsamen Sporttreiben motivieren
  • Bedürfnisse und Möglichkeiten von Rollstuhlnutzern aufzeigen

Dabei geht es dem DRS nach eigener Aussage nicht nur darum, auf Hindernisse und Barrieren im Alltag aufmerksam zu machen – vor allem gehe es um die Barrieren in den Köpfen der Menschen. Entsprechend lautet der Slogan der Kampagne: „Stark im Sport, voll im Leben“. „Gemeinsam was ins Rollen bringen“ wurde 2014 ins Leben gerufen. Die bundesweite Inklusionskampagne wird durch die Aktion Mensch gefördert.

Übrigens: Wer Lust auf Rollstuhlsport bekommen hat, kann auf der interaktiven Vereinslandkarte des DRS das passende Sportangebot in seiner Nähe finden.