Ein ganzes halbes Jahr – Der Film

Im Sommer 2016 konnten Fans von Jojo Moyes‘ Erfolgsroman „Ein ganzes halbes Jahr“ die Liebesgeschichte zwischen Tetraplegiker Will und seiner Assistentin Lou auch auf der Kinoleinwand verfolgen. Im Herbst erscheint der Film auf DVD und Blue-ray.

Trailer: Ein ganzes halbes Jahr

Aus dem Inhalt

Die orientierungslose Lou schmeißt einen Gelegenheitsjob nach dem anderen und nimmt schließlich eine Stelle als „Pflegehilfe und Gesellschaft für einen behinderten Mann“ bei Will an, der seit einem Motorradunfall vom Hals abwärts gelähmt ist.

Der neue Alltag, der die beiden nun erwartet, gestaltet sich schwierig. Nicht nur ist es so, dass Lou von Pflege zunächst keine Ahnung hat, auch was die Charaktere der beiden Protagonisten angeht prallen Welten aufeinander. Wie im französischen Buch- und Filmhit „Ziemlich beste Freunde“ scheint Patient und Pfleger auf den ersten Blick nichts zu verbinden, zu unterschiedlich sind ihre Schicksale und Persönlichkeiten. Auf der einen Seite steht das einfache, fröhliche und zuweilen recht naive Mädchen aus der Kleinstadt, auf der anderen der übellaunige ehemalige Draufgänger, den seine Behinderung zu zerbrechen droht. Doch die zwei verstehen sich immer besser. Aus anfänglichen Unstimmigkeiten wird Zuneigung und schließlich Liebe. Aber die Stelle, die Lou angetreten hat, war von Anfang an auf sechs Monate begrenzt. Das Drama verdichtet sich, als sie herausfindet wieso.

Der Film

Die Verfilmung „Ein ganzes halbes Jahr“ unter der Regie von Thea Sharrock wartet mit britischer Starbesetzung auf, von der man erwarten kann, dass sie neben der eigentlichen Zielgruppe von Moyes‘ Geschichte auch ein Publikum in die Kinos locken wird, das gemeinhin mit Liebesdramen nichts anfangen kann.

Lou wird von „Game of Thrones“-Khaleesi Emilia Clarke verkörpert, die mit ungewohnt dunklen Haaren, tollpatschiger Hilfsbereitschaft und bunten Outfits besticht. Sam Claflin, der in den „Die Tribute von Panem“-Filmen Teenagerherzen höher schlagen lässt, zeigt sich von einer ebenfalls ungewohnten (nämlich bekleideten) Seite und muss sich als Will allein auf Mimik und Stimme als schauspielerische Instrumente verlassen. Ob der sehr junge Claflin und die zuweilen als hölzern beurteilte Clarke die richtige Besetzung für die Rollen von Will und Lou sind, wird sich zeigen.

Auch die Nebenrollen wurden mit Schauspielern besetzt, die jüngere Zuschauer oder solche die sich für Fantasy und Science Fiction begeistern, kennen könnten. Wills Vater wird von „Game of Thrones“-Patriarch Charles Dance verkörpert, Lous Schwester wird von der aus „Dr. Who“ bekannten Jenna Coleman gespielt und in der Rolle von Patrick, Lous Freund, treffen Harry Potter-Fans auf den inzwischen sehr erwachsenen Neville Longbottom-Darsteller Matthew Lewis.

Filmstart

Während die englischsprachige Welt sich auf einen Filmstart am 3. Juni freuen kann, müssen Deutschland, Österreich und die Schweiz auf den 23. Juni warten.

Weitere Informationen

Für die Romanrezension siehe: Gelesen: Ein ganzes halbes Jahr

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