Onlinelexikon zu Spina bifida und Hydrozephalus von A-Z

Die Stiftung der Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrozephalus e. V. (ASBH-Stiftung) hat ihr Lexikon mit Fachbegriffen und Erläuterungen rund um das Thema Spina Bifida überarbeitet. Der Schwerpunkt liegt auf Harnwegen, Darm und Sexualität.

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In einem Vorwort erklären die Autoren Prof. Raimund Stein, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendurologie des Universitätsklinikums Mannheim, und der Kinderarzt mit Praxisschwerpunkt Spina bifida und Hydrozephalus, Dr. August Ermert, dass bei der vorgelegten Weiterentwicklung des „Lexikon Spina bifida und Hydrozephalus von A-Z – Ein Schlüssel zum besseren Verständnis“ die Bereiche Harnwege, Darm und Sexualität umfassend neu bearbeitet wurden. Neue urologische Leitlinien wurden berücksichtigt; pädiatrische und sozialpädiatrische Aspekte sind den Änderungen angepasst.

Das Lexikon

2016-09-21-12_31_25-greenshotDas Onlinelexikon „Spina bifida: Harnblase – Darm – Sexualität – Lexikon von A – Z“ steht zur Verfügung unter Urolexikon.asbh-stiftung.de.

Der thematische Zugang erfolgt in zwei Teilen:

  • Dem lexikalischen (alphabetisch) angeordneten Teil
  • Einer Zusammenstellung praktischer Übersichten und Anleitungen zu diagnostischen und therapeutischen Techniken.

Aus dem Inhalt

Das Onlinelexikon besteht aus 19 pdf Dateien, die je fachrelevante Begriffe eines oder mehrerer Buchstaben umfassen.

Der Buchstabe A umfasst alle neurourologischen Begriffe von Abdomen bis Azidose, informiert über ihre Bedeutung und verweist auf weitere Fachbegriffe, die an anderer Stelle erklärt werden. Eine Verlinkung zu diesen Begriffen findet derzeit nicht statt; man muss sie manuell suchen, was Übersichtlichkeit und Navigation leider erschwert.

Inhaltlich ist „Spina bifida: Harnblase – Darm – Sexualität – Lexikon von A – Z“ eine wertvolle Informationsquelle für Betroffene, Familie und Fachpersonen. Praktisch in der Handhabung ist es allerdings nicht. Zu jedem Buchstaben zunächst eine pdf Datei herunterladen zu müssen, ist umständlich – umständlicher als z. B. die Begriffe in einer Online-Übersicht angezeigt zu bekommen und dann per Klick online die Erklärung dazu zu lesen – und könnte manche Nutzer davon abschrecken, sich die guten Inhalte anzusehen.