Per-Pedes-Routing

Mit Per-Pedes-Routing sollen smarte Lösungen für eine einfachere Zielerreichung bei Fußwegen gefunden werden. Die Barrierefreiheit deutscher Städte könnte damit deutlich verbessert werden.

Im Rahmen des durch das Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderten Forschungsprojektes „Per-Pedes-Routing“ untersucht ein Forschungsteam der Hochschule Fresenius unter der Leitung von Prof. Dr. Christian T. Haas die Erfassung von Fußwegbarrieren unter Einsatz innovativer Smartphone Technologie.

Mobilität ist ein Wesensmerkmal von Lebensqualität, Eigenständigkeit und Gesunderhaltung. Folglich kommt der Aufrechterhaltung der Mobilität – insbesondere der „Zu-Fuß-Mobilität“ eine immense soziale, gesundheitsbezogene und auch ökonomische Bedeutung zu. Eine erhebliche Einschränkung in der Zu-Fuß-Mobilität kann aus Fußwegbarrieren resultieren. Aktuell liegen in Deutschland jedoch nur sehr lückenhafte Informationen über Barrieren auf Fußwegen vor und auch kein geeignetes Routing (Navigation), das an die individuelle Leistungsfähigkeit der jeweiligen Person angepasst ist. Das Projekt Per-Pedes-Routing setzt Smartphone basierte Technologien ein, die über einen Crowd-Sourcing Ansatz dazu beitragen sollen, detaillierte und umfangreiche Informationen über alltagsrelevante Fußwegbarrieren zu erhalten. Aus den erhobenen Daten wird schließlich eine Routenempfehlung mit minimierten Fußwegbarrieren generiert.

2018 liegt ein Abschlussbericht vor, der hier einzusehen ist.