Broschüre: Der richtige Weg zum richtigen Hilfsmittel

„Der richtige Weg zum richtigen Hilfsmittel. Eine Information für Patientinnen und Patienten“ ist ein Ratgeber des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Nordrhein-Westfalen. Auf 24 Seiten informiert er darüber wie Betroffene ein Hilfsmittel erhalten können.

Der Weg zum Hilfsmittel ist für Betroffene schlechtenfalls eine Odyssee, um die sie keiner beneidet. Die Entscheidung darüber, ob einem Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ein bestimmtes medizinisches Hilfsmittel bewilligt wird, treffen die Mitarbeiter der Krankenkassen, und wenn Antragssteller ihren Bedarf nicht nachvollziehbar vermitteln wird es knifflig. Der vorliegende Ratgeber will helfen, die Schritte zum Hilfsmittel in der richtigen Reihenfolge zu gehen.

Aus dem Inhalt

  • Was sind Hilfsmittel?
  • Der Weg zum Hilfsmittel
  1. Ärztin/Arzt
  2. Krankenkasse
  3. Leistungserbringer
  4. Die Krankenkasse als Kostenträger
  5. Eigenanteil
  6. Die anderen Kostenträger
  7. Widerspruchsverfahren
  8. Sozialgericht
  9. Beispiel aus der Praxis
  • Internetadressen
  • Beratungsstellen
  • Selbsthilfe-Kontaktstellen

Zunächst erläutert die Broschüre, welche Produkte unter welchen Voraussetzungen als Hilfsmittel anzusehen sind und wie sie sich von anderen Medizinprodukten unterscheiden. Die Autoren geben an: „Zu den Hilfsmitteln gehören: Hörhilfen, Sehhilfen, Gehhilfen, Rollstühle, Inkontinenzprodukte, Kompressionsstrümpfe, orthopädische Schuhe etc. Es darf sich nicht um alltägliche Gebrauchsgegenstände handeln, auch wenn diese im konkreten Einzelfall wie ein Hilfsmittel eingesetzt werden.“

Danach wird beschrieben wie der Weg zur Erlangung des passenden Hilfsmittels verläuft, d. h. meist via Verschreibung durch den behandelnden Arzt, Kontaktaufnahme mit der Krankenkasse und Auswahl beim Leistungserbringer z. B. einem Sanitätshaus. Hinzu kommen Informationen zum Eigenanteil, zu den verschiedenen möglichen Kostenträgern und schließlich, im Fall einer Ablehnung des Antrags, Informationen zur Möglichkeit des Widerspruchverfahrens.

Im Anschluss an die allgemeinen Ausführungen wird anhand eines Beispiels die Umsetzung in der Praxis verdeutlicht, in dem es um die Verordnung eines Elektrorollstuhls für eine Versicherte mit eingeschränkter Gehfähigkeit geht.

Die Broschüre ist sehr kurz und kratzt die Materie daher nur an der Oberfläche an. Für alle, die sich einen schnellen Überblick verschaffen wollen ohne sich großartig mit Details auseinandersetzen zu müssen, ist er aber gut geeignet. Für jene, die es genauer wissen wollen, empfiehlt sich eher der Ratgeber Das richtige Hilfsmittel für mich

Die Broschüre

  • Der richtige Weg zum richtigen Hilfsmittel. Eine Information für Patientinnen und Patienten
  • Von: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Nordrhein-Westfalen
  • Redaktion: U. Ohlrich, S. Karallus, A. Klötzler
  • Seiten: 25