Winterkino

„Lieber Leben“ kommt Mitte Dezember in die deutschen Kinos. Der französische Film ist angelehnt an die Geschichte des Co-Regisseurs Fabien Marsaud, Paraplegiker und Poetry Slamer. Künstlername: „Grand Corps Malade“, der große kranke Körper.

Aus dem Pressetext:

„Ben hat haufenweise Pläne und einen großen Sinn für Humor. Auch Farid hatte einiges vor, bevor er vor Jahren durch einen Unfall im Rollstuhl landete. Die beiden treffen sich in einem Reha-Zentrum, in das auch Ben verlegt wird, nachdem er sich einen Halswirbel gebrochen hat. Er wird lebenslang behindert sein, heißt es. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts geht bei Ben mehr ohne die Hilfe von der ungeschickten Schwester Christiane und von dem immer viel zu gut gelaunten Pfleger Jean-Marie. Trotzdem gibt Ben nicht auf, er reißt einen Witz nach dem nächsten über die bedeutungslustige Reha-Psychologin und die unzumutbaren Stützstrümpfe. Ben trifft auch auf Toussaint und Steeve, ebenfalls Patienten, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach auszulachen. Und dann ist da noch die bildhübsche Samia, in die Ben sich auf den ersten Blick verliebt. Eine Gruppe voller Knallköpfe und Kämpfer – versehrte Helden, die gemeinsam die Verzweiflung aus dem Weg räumen und jeden Millimeter Bewegung feiern.“

Viele fühlen sich bei „Lieber leben“ an „Ziemlich beste Freunde“ erinnert. Ob sich „Lieber leben“ neben der umjubelten Komödie von 2011 behaupten kann, muss wohl jeder Kinobesucher für sich beantworten. In jedem Fall eine schöne Gelegenheit mal wieder ins Kino zu gehen.

Fragen & Kommentare

Fragen & Kommentare zu diesem Artikel


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.

Zur Registrierung geht es hier lang.