Der Schwer-in-Ordnung-Ausweis

Im November 2017 sorgte eine Schülerin mit Down-Syndrom für Wirbel in den sozialen Netzwerken, als sie aus ihrem Schwerbehindertenausweis einen Schwer-in-Ordnung-Ausweis machte. Die Stadt Hamburg reagiert nun darauf.

SPIEGEL ONLINE berichtete, dass laut Sozialsenatorin Melanie Leonhard die Hamburger Sozialbehörde einem behinderten Jungen offiziell einen „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ ausstellen will. Der offizielle Schwerbehindertenausweis (siehe: Der Schwerbehindertenausweis) wird allerdings nach wie vor notwendig sein. Siehe: Hamburg will Schwer-in-Ordnung-Ausweis ausstellen

Behindertenbeauftrage Verena Bentele (siehe: Verena Bentele ist Behindertenbeauftragte) äußert sich kritisch. „So einen Ausweis könnte man dann natürlich allen Menschen ausstellen, ob mit oder ohne Behinderung. Das ‚Schwer-in-Ordnung-sein‘ braucht man bei Menschen mit Behinderungen nicht besonders hervorheben. Besser wäre es, das Dokument umzubenennen in ‚Teilhabeausweis‘ oder ‚Inklusionsausweis‘“, sagt sie in einem Interview mit SPIEGEL ONLINE. Für den kompletten Beitrag siehe: Schwer-in-Ordnung-Ausweis: Den könnte man allen Menschen ausstellen