Rollstuhl-Hockey

Rollstuhl-Hockey oder auch „H-Hockey“ ist eine Hockey-Variante für Spieler in handgetriebenen Rollstühlen. Bei dieser Sportart können in Deutschland Sportler mit und ohne Behinderung mitspielen.

Rollstuhl-Hockey ist im Gegensatz zum Powerchair Hockey (Hockey mit Elektro-Rollstühlen) in Deutschland bisher noch nicht so weit verbreitet. Auf der Vereinslandkarte des DRS können Interessierte den passenden Verein in ihrer Nähe zum Ausprobieren suchen. Bei der Suche nach einem geeigneten Club helfen auch die DRS-Ansprechpartner gerne weiter.

Sportgeräte
Die Spieler benötigen jeweils einen Sportrollstuhl (seihe auch Beitrag: Sportrollstühle) und einen verkürzten Street-Hockeyschläger. Das Spielfeld hat eine Größe von 26 x 16 m.

Klassifizierung
Es spielen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. Mindestens drei der sechs aktiven Spieler müssen ein Handicap aufweisen. Ein Punktesystem wie z. B. beim Basketball gibt es beim Rollstuhl-Hockey nicht.

Liga
Zu der inzwischen bundesweiten Liga gehören sieben Mannschaften: drei aus dem Raum Aachen, eine aus Ostwestfalen-Lippe, eine aus Bramsche/Osnabrück und schließlich zwei Teams der RSG Hannover. Weitere Teams und potenzielle „Gegner“ sind willkommen, um den Wettbewerb noch abwechslungsreicher zu machen.

Regeln
Es wird mit einem Unihockey-Ball und Schlägern aus Plastik gespielt. In jeder Mannschaft spielen fünf Feldspieler und ein Torwart. Es wird insgesamt 40 Minuten gespielt.

Weitere Informationen:

http://www.swisswheelyopen.ch/
http://www.paragamesbreda.nl/
http://www.praguewheelopen.cz/