Studie: Auf welche Forschungsergebnisse hoffen Querschnittgelähmte wirklich?

Auf welche Studienergebnisse hoffen/warten Querschnittgelähmte? Welche Aspekte sollten endlich wissenschaftlich erforscht werden? Diese Fragen will die Universität Oldenburg in einer Studie klären.

„Identifizieren und Priorisieren von Forschungsthemen von Menschen mit einer unfallbedingten Querschnittlähmung“ heißt die Studie auf Wissenschaftsdeutsch.  Mit ihr will die Nachwuchsgruppe Rehaforschung im Department für Versorgungsforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Erfahrung bringen, welche Forschungsthemen bei einer unfallbedingten Querschnittlähmung aus Sicht von Betroffenen, Angehörigen und im klinischen Bereich Tätigen relevant sind und untersucht werden sollten.

In dieser Studie sind also die Betroffenen die Experten. Ihre Erfahrungen sind wichtig. Die Teilnehmenden werden gebeten, in einer schriftlichen Online-Befragung aus ihrer Sicht und ihrer Erfahrung interessante Forschungsthemen zu nennen.  Dabei geht es zum Beispiel um Fragen, die im Rahmen der Versorgung auftraten und bislang nicht beantwortet werden konnten und von der Forschung beantwortet werden sollten.

In einem zweiten Schritt sollen die Studienteilnehmer die gesammelten Themenvorschläge nach ihrer Wichtigkeit sortieren, um eine Priorisierung zu ermöglichen.

Die Teilnahme an der Umfrage wird etwa zehn bis 15 Minuten in Anspruch nehmen. Die Erhebung und Auswertung der Daten erfolgen anonym.

Externer Link zur Online-Studie: „Identifizieren und Priorisieren von Forschungsthemen von Menschen mit einer unfallbedingten Querschnittlähmung“

Einen Überblick über die aktuelle nationale und internationale Forschung zum Thema Paraplegie und Tetraplegie gibt die Rubrik Forschung & Entwicklung

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