My Gimpy Life – Serie mit Rollstuhlfahrerin

Teal Sherer ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist querschnittgelähmt und hatte, wie sie vermutet aufgrund ihrer Behinderung, Schwierigkeiten Rollen zu bekommen. Schließlich produzierte Teal ihre eigene Web-Serie. Mit großem Erfolg.

„My Gimpy Life“ ist die Webserie von Rollstuhlfahrerin Teal Sherer, die wage auf ihrem Leben basiert und erzählt, mit welchen Absonderlichkeiten Teal als querschnittgelähmte Schauspielerin in Los Angeles konfrontiert wird. Nach der ersten Staffel 2012 überschlugen sich Publikum und Presse vor Lob und Wohlwollen und die Staffel 2 konnte über eine Kickstarter-Kampagne finanziert werden.

Teal sagt: „Ich bin der Meinung, dass Menschen mit Behinderungen nicht genug in den Medien vertreten sind, und anstatt zu warten, bis mir jemand diese Gelegenheit bietet, habe ich entschieden, das selber zu machen.“

Die Folgen der sozialkritischen Comedy-Serien sind mit je sechs bis acht Minuten recht kurz gehalten, schaffen es aber trotzdem Verständnis und ein Gefühl der Nähe zur Protagonistin zu erzeugen. Ihr erstes und offensichtlichstes Problem, sind Castings, die in nicht rollstuhlgerechten Settings stattfinden. Und das ist schon übel genug, aber bei weitem nicht alles. Man fletscht mit Teal die Zähne, wenn ihr Produzenten, anerkennend über den Kopf streicheln. Man ist mit ihr fassungslos, wenn Wildfremde sie fragen, ob sie Sex haben kann. Und was man denken soll, als Teal nach einer Liebesnacht aufwacht und ihren Bettgenossen dabei erwischt, wie er mit (nicht an!) ihrem Rollstuhl rummacht, kann man eigentlich gar nicht beschreiben…

Zu den beiden Staffeln (in englischer Sprache mit Untertitel) geht es hier: My Gimpy Life

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