Broschüre: ABC Rehabilitation

Die Broschüre „Rehabilitation. Praktische Tipps und Ratschläge zur Rehabilitation“ des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) soll Betroffene ermutigen gesetzliche Möglichkeiten aktiv einzufordern. Auf knapp 100 Seiten gibt sie nützliche Informationen zur und um die Rehabilitation.

„Jeden Menschen kann plötzlich und unerwartet ein Schicksalsschlag ereilen und er kann zum Beispiel durch einen Unfall so stark eingeschränkt werden, dass er überhaupt nicht weiß, wie es weiter geht und wo und in welcher Form er Hilfe und Unterstützung erhalten kann. …Das SGB IX enthält Regelungen für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen sowie schwerbehinderte Menschen, die die Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der  Gesellschaft unterstützen sollen.“, erklären die Autorinnen Heidi Hauer und Marion Rink im Vorwort der Broschüre und beantworten im folgenden Fragen wie: „Ich bin durch einen Unfall plötzlich schwerbehindert. Verliere ich meinen Arbeitsplatz?“ oder „Habe ich einen Anspruch auf eine medizinische Rehabilitation, wenn ich nicht mehr im Arbeitsleben stehe?“.

Im der Broschüre werden die Regelungen des Sozialgesetzbuches IX (SGB IX) verständlich erläutert und sie soll Menschen dabei unterstützen, die gesetzlichen Möglichkeiten einzufordern und für eine Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft fit zu machen. Arbeitgeber finden darin hilfreiche Informationen über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, die Gestaltung eines barrierefreien Arbeitsplatzes und welche finanzielle Unterstützung es dafür gibt.

Aus dem Inhalt

Die Teile der Broschüre ergänzen sich schlüssig:

Das Alphabetische Verzeichnis erläutert Fachbegriffe von A – Z, z. B. das Betriebliche Eingliederungsmanagement, Lohnkostenzuschüsse oder Zusatzurlaub.

Es folgt ein kurzer Exkurs in die Gesetzlichen Grundlagen, da sich Kapitel 2 mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen befasst, die eine angemessene Rehabilitation und damit Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen soll.

An vielen Stellen im Ratgeber ergänzen die blauen „Gut zu wissen…“ Auszüge die Auflistung anschaulich, etwa mit „Vor Beginn der stufenweisen Wiedereingliederung sollte das vertrauensvolle Gespräch mit dem behandelnden Arzt erfolgt sein. Hierbei ist es hilfreich, eventuelle Arbeitseinschränkungen technisch notwendige Hilfen und die Staffelungen der jeweiligen Arbeitsstufen genau schriftlich festzuhalten und zum Gespräch vorliegen zu haben.“

Häufig gestellte Fragen

Abschließend beantworten die Autoren häufig gestellte Fragen (Frequently asked Questions –      FAQ) zur beruflichen Rehabilitation sowie zu Anträgen auf Hilfsmittel oder medizinische Rehabilitation, z. B. „Verliere ich meinen Arbeitsplatz, wenn ich durch einen Unfall plötzlich schwerhindert bin?“ oder „Ist die Begleitung eines Rehabilitanden durch einen Angehörigen möglich?“.

Die Broschüre

  • ABC – Rehabilitation. Praktische Tipps und Ratschläge zur Rehabilitation
  • Von: BSK / Heidi Hauer und Marion Rink
  • Seiten: 98

Bezugsquelle

Die Broschüren verschickt der BSK gegen eine Schutzgebühr.

Über den BSK

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) ist eine der ältesten Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Krautheim, wurde 1955 von Eduard Knoll gegründet und ist damit eine der ältesten Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Er hat über 25 000 Mitglieder und Förderer und ist vor Ort in über 100 Untergliederungen deutschlandweit organisiert.

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