Broschüre: ABC Pflegeversicherung

Die Broschüre „Rehabilitation. Praktische Tipps und Ratschläge zur Pflegeversicherung“ des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) soll Betroffene ermutigen gesetzliche Möglichkeiten aktiv einzufordern. Auf gut 130 Seiten gibt sie nützliche Informationen zur und um die Pflegeversicherung.

Durch das Pflegestärkungsgesetzt, dessen letzte Stufe seit Januar 2017 greift, kam es zu verschiedenen Veränderungen der Rahmenbedingungen im Pflegebereich (siehe: Das Pflegestärkungsgesetzt I-III); die bisherigen drei Pflegestufen wurden in fünf Pflegegrade übersetzt und auch die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit wurde neu geregelt (siehe: Pflegegrade: Ein Überblick). Die Beratungsbroschüre „ABC Pflegeversicherung“ des BSK kann helfen, sich in der Thematik besser zurechtzufinden.

Mit vielen aktuellen Tipps und Ratschlägen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige liegt das „ABC Pflegeversicherung“ in der 9. Auflage vor und erklärt die neue Rechtslage zum 1. Januar 2017. Auf über 130 Seiten werden wichtige Begriffe und Gesetze anhand von Beispielen erklärt.

Aus dem Inhalt

Im ersten Kapitel erfolgt eine kompakte Einführung in die Pflegeversicherung für Leser, die sich erstmalig mit dem Thema befassen; die Rechte und Pflichten der Versicherten erläutert.

Dann werden die wichtigsten Leistungen und Möglichkeiten des Pflegeversicherungsrechtes in alphabetischer Reihenfolge dargestellt. Das Verzeichnis erläutert Fachbegriffe von A – Z, z. B.:

  • Assistenz- oder Arbeitgebermodell
  • Beitragspflichtige Einnahmen
  • Einbringen von Eigenleistungen
  • Familienpflegezeitgesetz
  • Häusliche Pflege
  • Interessenvertretungen
  • Kombinationsleistungen
  • Leistungsanbieter
  • Nachtpflege
  • Pflegebedürftigkeitsbegriff
  • Qualitätssicherung
  • Rentenversicherungen von Pflegepersonen
  • Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen
  • Teilstationäre Pflege
  • Verhinderungspflege
  • Wohnumfeldverbesserung

Das dritte Kapitel zeigt an drei Praxisbeispielen auf, wie vielfältig die Leistungen der Pflegeversicherung sein können.

Abschließend beantwortet der Autor im vierten Kapitel häufig gestellte Fragen zur Pflegeversicherung, Pflegegraden, Kurzzeitpflege, Pflegedienste etc. aus dem Beratungsalltag des BSK, z. B. „Bin ich bei der Wahl des Pflegedienstes oder des Pflegeheims eingeschränkt?“ oder „Welche wohnumfeldverbessernden Maßnahmen kommen in Betracht?“.

An vielen Stellen im Ratgeber ergänzen die blauen „Gut zu wissen…“ Auszüge die Auflistung anschaulich, etwa mit „In der Praxis hat es sich bewährt, mit dem ambulanten Pflegedienst einen Pflegeplan zu erstellen und zu besprechen, welche Pflegehilfen dieser übernimmt und welche von ehrenamtlichen Pflegepersonen geleistet werden können..“

Die Broschüre

  • ABC – Rehabilitation. Praktische Tipps und Ratschläge zur Rehabilitation
  • Von: BSK / Robert Keppner
  • Seiten: 132

Bezugsquelle

Die Broschüren verschickt der BSK gegen eine Schutzgebühr.

  • Altkrautheimer Straße 20
  • 74238 Krautheim
  • Telefon: 06294 428170
  • E-Mail: info@bsk-ev.org

Über den BSK

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) ist eine der ältesten Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Krautheim, wurde 1955 von Eduard Knoll gegründet und ist damit eine der ältesten Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Er hat über 25 000 Mitglieder und Förderer und ist vor Ort in über 100 Untergliederungen deutschlandweit organisiert.

Fragen & Kommentare

Fragen & Kommentare zu diesem Artikel


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.

Zur Registrierung geht es hier lang.