Doku: Cannabis hilft Tetraplegikerin bei Spastik und Schmerzen

Die Schweizerin Franziska Quadri ist vom Hals an querschnittgelähmt und kann aus eigener Kraft nur noch ihren Kopf bewegen. Schmerzen und Spastik quälen sie – nur Cannabis verschafft ihr Linderung.

Die (nur in schweitzerdeutsch verfügbare) Dokumentation „Tetraplegikerin Franziska Quadri – Mit Cannabis gegen den Schmerz“ des Senders Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zeigt, wie Fransiska Quadri für ein selbständiges Leben, für die Legalisierung von Cannabis für Kranke und Behinderte in der Schweiz und gegen ihre neuropathischen Schmerzen kämpft.

Obwohl sie eigentlich eine 24-Stunden-Betreuung bräuchte, verbringt Quadri, die nach einem Gleitschirmunfall Tetraplegikerin ist, die Nächte alleine und regungslos in ihrer Wohnung. Um 7:00 Uhr und später zum Mittagessen helfen ihr Pflegefachleute – bei einer Umlagerung nach langer Liegezeit wird Quadris Körper von Spasmen geschüttelt, ihre Glieder sind stocksteif, ihr Gesicht ist schmerzverzerrt.

Ein kleines Stück Linderung verschafft ihr ein Joint. Cannabis entspannt die Muskeln. Schmerzmittel wie Morphium sind wirkungslos gegen Franziska Quadris neuropathische Schmerzen. Doch nur die weniger wirkungsvollen Cannabis-Tropfen erhält sie von ihrem Arzt. Den Hanf, den sie raucht, muss sie sich illegal besorgen. Als Präsidentin des «Medical Cannabis Clubs Zürich» kämpft Franziska Quadri darum auch dafür, dass Kranke und Behinderte ungehinderten Zugang zu Cannabis haben und dieses in geprüfter Qualität beziehen können.

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