Barrierefrei auf der Bundesgartenschau

Die Bundesgartenschau (BUGA) findet dieses Jahr in Heilbronn statt und ist sehr rollstuhlfahrerfreundlich, wie ein Besucher findet. Das Bewundern von Blumen, Stauden und Wasserspielen ist gar kein Problem.

Besucher Dietmar Printz ist voll des Lobes, nach seinem Besuch auf der Bundesgartenschau. Folgende Checkliste hat er für Der-Querschnitt.de überprüft:

  • Sonderparkplätze gibt es reichlich in Eingangsnähe (Eingang Wohlgelegen). Sie sind nicht über den regulären Besucherparkplatz sondern den Busparkplatz bequem zu erreichen.
  • Die Wege sind mit dem Rollstuhl gut befahrbar. Steigungen gibt es zwar, doch man ist nicht dazu gezwungen diese Wege zu nehmen.
  • Schattige Plätze gibt es recht wenige. An manchen Stellen finden sich aber Sonnenschirme und Baldachine, wenn man sich bei sonnigem Wetter ein bisschen abkühlen möchte.
  • Die Toiletten sind zwar nicht beidseitig anfahrbar, entsprechen ihrer Höhe nach aber der DIN Norm und man findet sie fast überall auf dem weiträumigen Gelände der Bundesgartenschau. Auch eine Toilette für Alle ist vorhanden.
  • Der Eintrittspreis für Menschen mit Behinderung ist ca. 60% günstiger als der reguläre Preis – und Begleitpersonen zahlen überhaupt nichts.
  • Auch einen Rollstuhlverleih gibt es. Zwar sind sie nicht die primäre Zielgruppe für diesen Service, doch auch für Menschen mit Querschnittlähmung, deren Gehfunktion vorhanden ist, aber die der langen Strecke dann doch nicht gewachsen sind, kann dies eine schöne Option sein.
  • Auch interessant: Eine barrierefreie Musterwohnung des Sozialverbands VDK kann besichtigt werden.
  • Die Gastronomie ist stufenlos zu erreichen.
  • Wer müde wird und sich einen langen Rückweg ersparen möchte, kann über den Alt-Neckar mit einem Shuttleschiff, das für Passagiere im Rollstuhl einwandfrei befahrbar ist, zum Eingang (Wohlgelegen) zurückkehren.

Wer sich nun hat inspirieren lassen, hat noch bis Anfang Oktober Gelegenheit in Heilbronn die wunderbare Welt der Gärten zu entdecken.

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