Monoski-Legende Martin Braxenthaler in „Hall of Fame des deutschen Sports“

Seltene Ehre: Martin Braxenthaler, Monoskifahrer und mehrfacher Paralympics-Sieger, wird in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen.

Para-Ski-alpin-Pionier Braxenthaler ist nach dem Ski-Rennfahrer Gerd Schönfelder der zweite Para-Sportler, der in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ gewählt wurde. Braxenthaler gewann allein bei den Paralympics in Salt Lake City (2002) vier Goldmedaillen im Slalom, Riesenslalom, Abfahrt und Super G, auch bei den Spielen 2019 in Vancouver gewann er drei Goldmedaillen (siehe auch: Wikipedia, Martin Braxenthaler).

Heute trainiert er junge Athleten und leitet z. B. Monoski-Kurse für Rollstuhlfahrer – auch für Anfänger. 2015 gab der Ausnahmesportler Der-Querschnitt.de ein Interview: Mit dem Monoski die Bergwelt erobern.

Mit Braxenthaler werden die Eisschnellläuferin Gunda Niemann-Stirnemann und der Sportfunktionär Walther Tröger in die „Hall of Fame“ aufgenommen, die nun aus 116 Persönlichkeiten besteht.

2006 hatte die Stiftung Deutsche Sporthilfe die „Hall of Fame des deutschen Sports“ initiiert, eine virtuelle Ruhmeshalle, die ein Forum der Erinnerung an Menschen sein soll, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben.

Mehr zum Thema Skifahren für Menschen mit Querschnittlähmung im Beitrag Wintersport für Rollstuhlfahrer

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