Auszeichnung: „Mutige, engagierte Vorbilder im Fokus“

Die Stiftung Lebensspur e. V. vergab Auszeichnungen für „beachtenswerte Lebenswege von Menschen mit Behinderung“. Geehrt wurden zwei Menschen mit Querschnittlähmung, die „starke Vorbilder“ seien.

Dipl.-Kfm. Joachim Sandner, Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Raimund Allebrand, Dr. Ulrich Ney und Dr. Barbara Breuer mit Klaus D. Herzog und Lul Autenrieb, die für ihr Engagement und ihren „beachtenswerten Lebensweg“ ausgezeichnet wurden.

Die gebürtige Somalierin Lul Autenrieb wurde durch ein Gewaltverbrechen querschnittgelähmt. In Deutschland wurde sie medizinisch versorgt und widmet seither ihr Leben dem Einsatz besonders für die Rechte von Frauen und Kindern.

Klaus D. Herzog, seit einem Motorradunfall als junger Mann querschnittgelähmt, ist, so die Pressemeldung, besonders für Kinder zu einem großen Vorbild geworden: Der 60-Jährige engagiert sich seit Jahrzehnten im Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) und hat unter anderem das Projekt RolliKids auf den Weg gebracht und damit „Strukturen für heute mehr als 100 Vereine in Deutschland und darüber hinaus geschaffen (mehr Informationen zu den RolliKids im Beitrag Übungsleiter im Kinder- und Jugendsport: „Dein Erfolg ist auch mein Erfolg!“).

Die Preise sind auf jeweils 5000 Euro dotiert und wurden in diesem Jahr in der Kategorie 40plus vergeben. Mit ihnen will die Stiftung Lebensspur e. V. Menschen wie Autenrieb oder Herzog „in ihrem Einsatz stärken und anderen Mut“ machen (siehe auch Pressemitteilung: „Mutige, engagierte Vorbilder im Fokus“).

Über die Vita und das Engagement der Ausgezeichneten informieren Portraits auf den Seiten der Stiftung Lebensspur: Lul Autenrieb und Klaus D. Herzog.

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