Coronavirus und Querschnittlähmung: Ausnahmen bei der Maskenpflicht

In Deutschland gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in öffentlichen Gebäuden sowie beim Einkaufen und in manchen Gebieten auch im gesamten öffentlichen Raum, wenn das Einhalten eines Mindestabstands nicht möglich ist. Menschen, deren Gesundheitszustand das Tragen einer Maske nicht zulässt, sind von der Regelung ausgenommen.

Bei Menschen mit Querschnittlähmung könnte z. B., wenn eine Atemfunktionsstörung vorliegt, das Tragen einer Maske zu Atemnot führen. Eine entsprechende Bescheinigung eines Arztes ist in solchen Fällen immer mit sich zu führen.

Siehe hierzu die Anmerkungen im Bußgeldkatalog hier.

Für einen Beitrag darüber, wieso das Tragen von Masken sinnvoll sein kann siehe: Coronavirus: Mund-Nasen-Schutzmasken sinnvoll (nicht nur) für Menschen mit Querschnittlähmung