Zum Umgang mit Behelfsmasken

Seit dem 27. April gilt in Deutschland eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Wer selbstgemachte oder gekaufte Behelfs- bzw. Community-Masken aus Stoff verwendet, muss dabei einiges beachten.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat Empfehlungen zum Umgang mit Behelfsmasken herausgegeben. Hier einige Einblicke:

  • Masken nur für den privaten Gebrauch nutzen.
  • Auf Hygienevorschriften achten.
  • Trotz Maske Sicherheitsabstand von mind.1,5 Metern einhalten.
  • Vor dem Anlegen Hände waschen.
  • Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platzieren. An den Rändern sollte sie möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Durchfeuchtete Maske umgehend abnehmen und ggf.
  • Außenseite der gebrauchten Maske möglichst nicht berühren, da Erreger darauf sein können.
  • Nach Absetzen der Maske Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich waschen; siehe: Infektion vermeiden mit der richtigen Händehygiene.
  • Maske nach dem Abnehmen in einem Beutelä. luftdicht verschlossen aufbewahren oder sofort waschen. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad waschen. Anschließend vollständig trocknen lassen.
  • Sofern vorhanden, unbedingt alle Herstellerhinweise (auch zur Lebensdauer) beachten.

Zu den Ausführlichen Empfehlungen und weiteren Hinweisen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zum Umgang mit Behelfsmasken geht es hier.

Für einen Beitrag darüber, wieso das Tragen von Masken sinnvoll sein kann siehe: Coronavirus: Mund-Nasen-Schutzmasken sinnvoll (nicht nur) für Menschen mit Querschnittlähmung