Bei Assistenz- und Pflegebedarf: Kostenlose Masken für Hilfspersonen

Die FGQ stellt für Menschen mit Querschnittlähmung, die Assistenz- oder Pflegebedarf haben, kostenlos Schutzmasken zur Verfügung. Sie sollen an Hilfspersonen weitergegeben werden.

Die FGQ (Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e. V.) organisiert das Hilfsprojekt für Menschen mit Querschnittlähmung zusammen mit 32 europäischen Selbsthilfeorganisationen in 28 Ländern.

Hintergrund: Vor allem Menschen mit einer hohen Rückenmarksverletzung mit teils bestehenden Einschränkungen bei der Atmung oder ältere Menschen mit einer Querschnittlähmung sind, so die FGQ, anfälliger für einen schweren Verlauf von Covid-19. Andererseits können querschnittgelähmte Menschen, die auf Pflege oder Assistenz angewiesen sind, nicht den geforderten Abstand einhalten, um sich vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen. Daher wird, so die FGQ, empfohlen, dass ihre Hilfspersonen als Fremdschutz eine medizinische Maske tragen.

Verteilt kostenlose Masken für Helfer: Der Dachverband der Querschnitt-Selbsthilfeorganisationen.

Daher hat der europäische Dachverband European Spinal Cord Injury Federation (ESCIF) ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, in den
nächsten Monaten die Menschen aus den genannten Gruppen kostenlos mit einem Mundnasenschutz für ihre Helfer zu versorgen.

Ermöglicht wird das Projekt durch die großzügige Unterstützung einer breiten Hilfsallianz von Hilfsmittelherstellern und Homecare-Unternehmen in ganz Europa.

Die Masken können in einer Packung zu 50 Stück angefordert werden. Hierfür steht auf der Internetseite der FGQ ein Formular zum (externer Link) Download bereit.


Welche Punkte es beim Tragen von Masken zu beachten gilt, klärt der Beitrag Coronavirus: Mund-Nasen-Schutzmasken sinnvoll (nicht nur) für Menschen mit Querschnittlähmung.

Weitere Informationen zum Themenspektrum Corona und Querschnittlähmung in der Rubrik Corona.