Pflegende und Risikogruppen: Informationen des Gesundheitsministeriums zu Corona

Die Corona-Pandemie ist noch längst nicht überstanden. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) stellt Informationen zu Verfügung – nicht nur für die Bevölkerung im Allgemeinen, sondern auch für Pflegepersonen und Risikogruppen.

Informationen für Menschen, die in der Pflege tätig sind

Diese Informationen können nicht nur für Pflegenden selbst, sondern auch für ihre Arbeitgeber relevant sein, vor allem bei der Frage, wer Kurzzeitpflege anbietet und welche Änderungen für die Pflegedienste gelten. Außerdem: wer als Mensch mit Querschnittlähmung Assistenten beschäftigt, möchte diese u. U. auf z. B. folgende Fragen des BMG aufmerksam machen:

  • Wie werden Pflegende entlastet?
  • Wer kann Kurzzeitpflege anbieten?
  • Wie werden unnötige Kontakte in der Pflege vermieden?
  • Welche Änderungen ergeben sich bei den Pflichten des Pflegedienstes?
  • Werden Menschen mit Behinderungen besonders geschützt?
  • Was muss zur Vorsorge in einem Haushalt von Pflegebedürftigen vorhanden sein?

Für die Antworten und weitere Fragen siehe (externer Link): Corona-Wissen/Gesundheits-und Pflegeberufe

Corona: Symptome erkennen und richtig handeln

Das BMG informiert auch über die möglichen Symptome von Corona und gibt Handlungsempfehlungen.

Zu den häufigsten Symptomen zählen Fieber über 38°C, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals. Bei einigen Personen kommt es zu einem vorübergehenden Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, dessen Ursache derzeit erforscht wird. Einige Menschen können mit einer Lungenentzündung mit Kurzatmigkeit und Atemnot reagieren.

Was tun bei einer möglichen Infektion?

Das Ministerium gibt unter anderem folgende Empfehlungen:

„Ich habe Symptome, bin aber nicht mobil. Was kann ich tun?“: Wer Symptome hat, aber nicht mobil ist, sollte sich telefonisch an seine Hausärztin oder den Hausarzt wenden. Unter Umständen gibt es auch die Möglichkeit, die Videosprechstunde zu nutzen. Alternative: Ein Anruf beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an. Dort wird man über die nächsten Schritte entscheiden und dabei auch Ihre Immobilität berücksichtigen.

Das Robert Koch-Institut hat eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger „COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?“ mit praktischen Hinweisen erstellt.

Für weitere Informationen siehe: Corona-Wissen/Symptome erkennen und richtig handeln.

Informationen für Menschen in Risikogruppen

Auch auf dem youtube-Kanal des BMG sind viele hilfreiche Informationen zu finden, u. a. eine Playlist für Vertreter von Risikogruppen Alter, mit Diabetis und besonders interessant für Menschen mit hohen Querschnittlähmungen ist u. U. folgendes Video eines Lungenfacharztes:

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Zu Playlist Risikogruppen Spezial geht es hier.

Für weitere Informationen zu Corona und Querschnittlähmung siehe: Kategorie Corona