Der mobile Rollstuhl-Parcours

Stefan Hahn aus Mechterstädt in Thüringen hat einen mobilen Rollstuhl-Parcours entwickelt. Mit diesem können Rollstuhlfahrer den Umgang mit dem Rollstuhl auf schwierigem Untergrund üben.

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Hahns Idee geht aber weiter, denn Ausprobieren sollen den Parcours auch Menschen, die nicht auf den Rollstuhl angewiesen sind. Dies ermöglicht einen Perspektivwechsel und soll zu mehr Verständnis für Menschen im Rollstuhl führen.

Hahn sagt: „Der Alltag eines jeden Rollstuhlfahrers ist gespickt mit zahlreichen Hindernissen. Sei es eine Stufe beim Bäcker, die unebene und zu enge Fußgängerzone oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Auch das Fahren auf verschiedenen Untergründen wie Sand, Kies oder Teppich kann den Aktionsradius eines Rollstuhlfahrers enorm einschränken, ihn regelmäßig abhängig von anderen Personen machen. Im richtigen Moment zu drehen, zu kippen und dabei die Balance zu halten erfordert viel Übung und die volle Konzentration.

Der Rollstuhlparcours ist sowohl für Anfänger, Fortgeschrittene, Profis, Angehörige, Freunde, Assistenten und jeden Neugierigen konzipiert. Ein Parcours für jeden, der einmal erfahren möchte, was es bedeutet, im Rollstuhl zu sitzen.“

Die Rampe kostet ca. 2.600 Euro (Stand: Nov. 2020). Zur Herstellerwebsite geht es hier.