Querschnittgelähmter klagt erfolglos gegen geltende Impfpriorisierung

Ein 39-jähriger Mann mit Querschnittlähmung und Immunschwäche scheiterte vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart mit einem Antrag in der Impfreihenfolge bevorzugt zu werden. Querschnittlähmung und Immunschwäche reichen laut Gericht nicht aus.

Das Risiko, an einer Covid-19-Erkrankung zu versterben, sei durch die Vorerkrankungen der Antragsteller nur geringfügig erhöht. Dagegen hätten Menschen über 80 ein 16-fach höheres Sterberisiko. Aufgrund dessen sei damit zu rechnen, dass die Senioren in besonderem Maße Intensivbetten in den Kliniken bräuchten. Die vorrangige Impfung dieser Altersgruppe diene daher sowohl deren Gesundheitsschutz als auch der weiteren Funktionsfähigkeit der medizinischen Versorgung und damit der Allgemeinheit. Überdies sei aufgrund der knappen Verfügbarkeit des Impfstoffes die getroffene Reihenfolge mit dem Vorrang betagter Menschen, von Pflegern und medizinischem Personal nicht zu beanstanden (Az. 16 K 193/ 21; 16 K 511/21; 16 K 581/ 21).

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Für ein Beispiel, wie es anders ausging, siehe: Querschnittgelähmter klagt erfolgreich gegen geltende Impfpriorisierung