Forschungsprojekt „assistiver Roboterarm“

Menschen mit Querschnittlähmung, Angehörige und Pflegende werden zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt und Workshop gesucht, das sich mit dem Nutzen von assisitiven Roboterarmen für Menschen mit eingeschränkter Handfunktion beschäftigt.

DoF-Adaptiv ist Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (Kennzeichen: 16SV8564) und beschäftigt sich mit der Steuerung eines assistiven Roboterarms. Die bisherige Steuerung soll so vereinfacht werden, dass sie für die Nutzer einfacher und intuitiver ist. Aufgaben, wie z. B. eine Tür zu öffnen oder eine Trinkflasche zu greifen, sollen dadurch schneller und zuverlässiger durchgeführt werden können. Zu den Zielgruppen gehören Menschen mit Querschnittlähmung, Multipler Sklerose, ALS und Menschen mit ähnlichen Einschränkungen sowie Assistenz- und Pflege(fach)kräfte und pflegende Angehörige.

Darüber hinaus wird untersucht, welche ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen mit einem assistiven Roboterarm einhergehen. Dabei ist es uns wichtig die Sichtweise der oben genannten Zielgruppen frühzeitig in das Forschungsprojekt miteinzubinden.

Zu einer kurzen Projektbeschreibung und weiteren Informationen geht es hier: https://www.interaktive-technologien.de/projekte/dof-adaptiv

Der Workshop findet ebenfalls zu Beginn des Forschungsprojekt statt und wird digital, d. h. via Videokonferenz mit Teams durchgeführt. Für die Teilnahme eignet sich ein Smartphone, Tablet oder Laptop/PC. Es muss dafür keine App eingerichtet oder sich bei Teams angemeldet werden. Bei einer Teilnahme wird ein Link versendet und es kann als Gast an der Videokonferenz teilgenommen werden.

Bei Interesse werden die E-Mailadresse der interessierten Personen an den Organisator des Workshops, Herrn Goldau vom DFKI (Bremen), weitergeleitet. Zunächst erhalten alle die teilnehmen möchten von Herrn Goldau eine E-Mail mit einem Link zu einer Doodle-Umfrage. Dort können sie aus vorgeschlagenen Terminen die auswählen, zu denen sie Zeit haben. Aus diesen Daten wird ein Termin ermittelt und Einladungen zur Videokonferenz verschickt.

In diesem zweistündigen Workshop sollen sog. Anwendungsszenarien entwickelt werden. Damit ist gemeint, dass erarbeitet werden soll, bei welchen Tätigkeiten der Roboterarm unterstützen soll. Das bedeutet, dass hier für alle interessierten Teilnehmer die Chance besteht, die Richtung des Forschungsprojektes entscheidend mit zu beeinflussen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Anwendungsszenarien der Lebensrealität gerecht werden und die Wünsche aus den oben genannten Zielgruppen Berücksichtigung finden. Ebenso wichtig ist, dass ggf. auch kritische Stimmen Gehör finden und Sorgen und Bedenken gegenüber einem assistiven Robboterarm geäußert werden können.

Bei Interesse an einer Teilnahme oder für Rückfragen steht Annalies Baumeister (E-Mail: annalies.baumeister@fb4.fra-uas.de) zur Verfügung.