DOSB-Projekt „Event-Inklusionsmanagerin im Sport“

Der Deutsche Olympische Sportbund e.V. (DOSB) hat die Ausschreibung zum neuen Projekt „Event-Inklusionsmanagerin im Sport“ (kurz: EVI-Projekt) veröffentlicht und nimmt ab sofort Bewerbungen seiner Mitgliedsorganisationen für die erste Projektphase entgegen.

Insgesamt werden 24 Personalstellen für Menschen mit Schwerbehinderungen für jeweils zwei Jahre und 30 Stunden pro Woche gefördert.

Für die erste Phase von September 2021 bis August 2023 stehen zwölf Plätze zur Verfügung, weitere zwölf folgen in der zweiten Phase von September 2023 bis August 2025. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds finanziert. Das EVI-Projekt zielt darauf, Menschen mit Behinderungen mehr Chancen im Arbeitsmarkt Sport zu eröffnen sowie mehr inklusive (Groß-) Veranstaltungen im Sport zu ermöglichen. Die Event-Inklusionsmanagerinnen („EVIs“) organisieren Großveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen in den Mitgliedsorganisationen, hierfür werden sie im Rahmen des Projekts zusätzlich qualifiziert. Ein weiteres Ziel des EVI-Projekts ist die nachhaltige Vernetzung zwischen dem Sport und Behinderten- und Selbsthilfeorganisationen, um gemeinsam die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention voranzubringen.

Die Ausschreibung für die Bewerbung der Mitgliedsorganisationen zur ersten Projektphase findet sich auf der Website des EVI-Projekts, dort gibt es auch weitere Informationen sowie den Zugang zur Online-Bewerbung. „Wir freuen uns schon auf die Bewerbungen unserer Mitgliedsorganisationen und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung“, sagt Projektleiter Frank Albin, der gemeinsam mit Theresa Windorf das EVI-Projekt verantwortet.

Zur Ausschreibung geht es hier.