1 Million Euro: Spendenwettbewerb der Ferry-Porsche-Stiftung

Kleine und große Sportvereine aus Baden-Württemberg und Sachsen hatten bei der Ferry Porsche Challenge die Möglichkeit, ihre Ideen für ein Inklusionsprojekt einzureichen. Insgesamt sind Förderungen im Gesamtwert von einer Million Euro ausgelobt. Die Finalisten stehen nun fest.

Sportvereine, die auf Inklusion setzen, können hohe Preisgelder gewinnen.

Der Spendenwettbewerb läuft in mehreren Stufen ab: Die Bewerbungsphase endete am 15. Februar 2022. Aus allen bis dahin eingegangenen Bewerbungen trifft die Ferry-Porsche-Stiftung eine Vorauswahl. Die Projekte müssen die Kriterien der Challenge und die zentralen Fördergrundsätze der Stiftung erfüllen. Dazu zählen unter anderem Gemeinnützigkeit, Übertragbarkeit sowie das Einbeziehen von Menschen mit Behinderung.

29 Projekte wurden für das Finale nominiert. Dort dürfen die Vereine ihr Konzept digital vorstellen. Über die Platzierungen entscheidet schließlich das Stiftungskuratorium. Insgesamt vergibt die Ferry-Porsche-Stiftung drei erste Plätze mit je 75.000 Euro, sechs zweite Plätze mit je 50.000 Euro und acht dritte Plätze mit je 25.000 Euro.

Alle Nominierten haben außerdem die Chance auf zwei mit 50.000 Euro dotierte Sonderpreise. Diese gehen an Inklusionsprojekte, die von der Jury als herausragend bewertet werden. Die übrigen Finalisten erhalten Förderungen in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Erstmals werden zudem 30 nicht nominierte Projekte mit einem Inklusionsanschub von 2.500 Euro unterstützt.

Teilnehmen konnten neben Sportvereinen aus Baden-Württemberg und Sachsen auch bundesländerübergreifende Projekte, an denen Sportvereine aus den beiden genannten Bundeländern beteiligt sind.

Alle Infos zum Wettbewerb und die Liste der Finalisten sind unter (externer Link) www.ferry-porsche-challenge.de zu finden.