Jederzeit mit der Bahn …sollten auch Rollstuhlfahrer fahren können

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat beim Verwaltungsgericht Berlin gegen das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie gegen das Eisenbahnbundesamt (EBA) Klage eingereicht. Damit soll erreicht werden, dass Menschen mit Behinderungen immer mit der Bahn fahren können, solange Züge rollen.

Das Problem: Menschen im Rollstuhl können ohne Hilfe nicht in die Züge des Fernverkehrs gelangen. Diese Hilfe muss im Voraus angemeldet werden, doch wenn zu der angefragten Zeit kein Personal am Bahnhof verfügbar ist, lehnt die Deutsche Bahn AG eine Mitfahrt ab. Zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens, ist oft kein Personal verfügbar, was eine erhebliche Einschränkung von Rollstuhlfahrern bei der Auswahl ihrer Reisezeiten bedeutet.

Da Schlichtungsversuche gescheitert sind, hat die ISL Klage eingereicht.

Zu Informationen, wie es weitergeht, siehe: jederzeitmitbahn.de