Vorübergehende Erhöhung der Verdienstgrenze bei Renten gilt nicht bei Erwerbsminderungsrente

Für das Jahr 2022 bleibt es bei der erhöhten Verdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten bei 46.060 Euro. Die Anhebung der Hinzuverdienstgrenze gilt für Neu- und Bestandsrentner. Keine Änderungen gibt es hingegen bei den Hinzuverdienstregelungen für Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

Die vorübergehende Erhöhung der Verdienstgrenzen soll Personalengpässen entgegenwirken, die durch die Corona-Pandemie entstanden, z.B. durch Erkrankungen oder Quarantäneanordnungen. Explizit nennt die Deutsche Rentenversicherung hier den Gesundheitsbereich.

Genauso explizit weist die Rentenversicherung jedoch auch darauf hin, dass die vorübergehende Anhebung der Zuverdienstgrenzen weder bei den Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit noch bei der Anrechnung von Einkommen auf Hinterbliebenenrenten gilt.

Ab 2023 gilt möglicherweise wieder die ursprüngliche Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro pro Kalenderjahr.

Detailliertere Informationen zum Thema gibt es auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung (externer Link): Deutsche Rentenversicherung – Aktuelles – Hinzuverdienstgrenze für vorgezogene Altersrenten auch 2021 deutlich erhöht (deutsche-rentenversicherung.de). Über die Regelungen rund um die Erwerbsminderungsrente, die viele Menschen mit Querschnittlähmung betreffen, informieren u.a. die Beiträge Rente wegen Erwerbsminderung: So viel darf man dazuverdienen – Der-Querschnitt.de sowie Rente wegen Erwerbsminderung – Der-Querschnitt.de.