Das Hausarztprojekt der SwiSCI

Das SwisSCI Hausarztprojekt will die paraplegiologische Grundausbildung von Hausärzten in der Schweiz verbessern, so dass Betroffene wohnortnah einen fachkundigen Ansprechpartner für ihre gesundheitlichen Fragen und Probleme haben. Durch regelmäßige Schulungen soll Querschnitt-spezifisches Wissen vermittelt werden.

Verbessert das Hausarztprojekt die Gesundheit der teilnehmenden Patienten jetzt tatsächlich? Zum wissenschaftlichen Teil des Projektes

Das SwiSCI Hausarztprojekt begann 2020 und wird bis Ende 2022 abgeschlossen. Die Studienleiter möchten herausfinden, welche Auswirkungen es auf die Gesundheit der Patienten hat, wenn sie einen teilnehmenden Hausarzt als Erstkontakt bei gesundheitlichen Fragen aufsuchen. Dafür werden Patienten im Untersuchungszeitraum dreimal per Fragebogen befragt. 

Untersucht werden folgende Parameter: Auftreten, Häufigkeit und Schwere von Erkrankungen, die Anzahl und Länge von Spitalaufenthalten, sowie die Anzahl der Besuche beim Hausarzt und beim Spezialisten. Des Weiteren werden Parameter der psychischen Gesundheit sowie zur Zufriedenheit mit der gesundheitlichen Versorgung in der Wohnregion erhoben.

Die gleichen Parameter werden auch bei einer sogenannten Kontrollgruppe untersucht – Personen mit Querschnittlähmung, die nicht von einem Hausarzt betreut werden, der am Projekt teilnimmt. Erst im direkten Vergleich der beiden Gruppen können die Auswirkungen des Hausarztmodells festgestellt werden.

2023 kann mit einer Veröffentlichung der Ergebnisse gerechnet werden.

Zu mehr Informationen zum Projekt geht es hier.