Willkommen in der rollstuhlgerechten Wohnung

Wie eine gut gemachte, rollstuhlgerechte Wohnung aussieht, zeigt die SWR Sendung Room Tour mit Tetraplegiker Micha und Ehefrau Britta. Hier wird klar: Barrierefrei heißt nicht „wie im Krankenhaus“ sondern individuell und gemütlich.  

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Micha sitzt im Rollstuhl, seit einem Badeunfall 2016 ist er querschnittgelähmt und kann auch seine Hände nur eingeschränkt nutzen. Selbstständigkeit ist für ihn Lebensqualität, deshalb haben die beiden die Wohnung so angepasst, dass er fast alles allein machen kann. Und es war ihnen wichtig, dass es zuhause nicht nach Pflegeeinrichtung aussieht.

Als Micha nach einem Jahr Krankenhaus und Reha entlassen wurde, konnte er nicht zurück in seine WG. Der Traum von Britta und Micha in eine inklusive WG zu ziehen, stellte sich als schwer umsetzbar heraus, denn der Wohnungsmarkt gibt auch für Menschen mit Einschränkungen nicht viel her.

Zum Glück lernten sie einen Rollstuhlfahrer kennen, der kurz vor dem Umzug stand und sie konnten seine 3-Zimmer-Wohnung übernehmen. Ein absoluter Glückfall, denn barrierefreies Wohnen ist nicht gleich rollstuhlgerechtes Wohnen. Jede Schwelle, jede Griffhöhe kann ein Hindernis im Alltag sein. Rampen, höhenverstellbare Arbeitsflächen, kippbare Spiegel und Schiebetüren erleichtern den Alltag.