Nach Eintritt einer Querschnittlähmung: Natalie Henkel über Glaube, Rehabilitation und Schmerztherapie

Nach einem Motorradunfall ist Natalie Henkel inkomplett querschnittgelähmt.  Zunächst kann sie nur die Augen bewegen, doch im Laufe der Rehabilitation verbessern sich ihre verbleibenden Funktionen bis hin zur (eingeschränkten) Gehfähigkeit.

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In einem Interview (s.o.) spricht Henkel über die Zeit nach dem Unfall. Mit dem Rettungshubschrauber wurde sie ins Krankenhaus geflogen und muss auf dem Weg dorthin zweimal reanimiert werden. Da ihre Identität zu diesem Zeitpunkt noch ungeklärt war, wussten die Ärzte nicht, dass sie lebensverlängernde Maßnahmen in ihrer Patientenverfügung ausgeschlossen hatte. Als sie nach einer 13-stündigen Not-OP aus dem Koma erwachte, saß der Schock zunächst tief. „Ich wollte bewusst nicht so leben, dass ich auf Pflege angewiesen bin.“

Nachdem man Henkel zunächst keine Hoffnung auf nennenswerte Verbesserungen gemacht hatte, begannen die Maßnahmen in der Rehabilitation Erfolge zu zeigen. Heute kann die junge Frau mit Orthesen und Gehhilfen eingeschränkt stehen und gehen. Und auch zu chronisch-neuropathischen Schmerzen und den verfügbaren Therapiemöglichkeiten hat Henkel eine eindeutige Meinung: „Man ist hier schnell mit Schmerzmitteln bei der Hand. Sie nicht mehr zu nehmen war eine bewusste Entscheidung.“