„Habe in der Reha die Leute mit meinem Tatendrang verrückt gemacht“

Der SWR hat für eine Folge seiner Rubrik „Triumphe & Tränen“ mit Pit Beirer gesprochen. Beirer galt als Motocross-Ausnahmetalent, bis er durch einen Unfall querschnittgelähmt wurde. Mit unbändigem Willen und ungebremstem Optimismus startete er eine neue Karriere.

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Pit Beirer war Deutschlands Motocross-Superstar. Bei einem WM-Lauf im Jahr 2003 stürzt er schwer, seither ist er querschnittgelähmt. Aber seinen Biss hat der Mann, der als Motocrosser den Spitznamen „Pitbull“ trug, nicht verloren: Statt drei Therapieeinheiten verlangte er nach sechs am Tag, verkürzte die Reha um Monate und startete möglichst rasch in eine neue berufliche Karriere bei seinem letzten Rennstall. Heute ist er dort Sportdirektor und sagt über sich selbst: „Ich lebe mein Leben völlig befreit von dem Gedanken, dass ich jetzt an den Rollstuhl gefesselt bin oder mit Gedanken, was ich alles nicht mehr kann.“ Sein Credo: Keine Energie verschwenden für Trauer über das, was nicht mehr geht.