Dekubitusratgeber für Betroffene und Pflegende

Für jeden Menschen, der permanent eine sitzende oder liegende Position einnimmt, oder jene, die beruflich oder privat mit der Pflege von Betroffenen betraut sind, sind Druckstellen und deren Behandlung bzw. Prophylaxe ein wesentliches Thema. Trotzdem kommt es in Deutschland jährlich zu über 400.000 Fällen von Dekubitus.

Bild 74446063 Copyright GRei, 2013. Mit Genehmigung von Shutterstock.com

Allzu oft werden die Maßnahmen zu Vorbeugung von Druckstellen unzureichend durchgeführt. Gründe dafür sind z. B. Unwissenheit über die Wichtigkeit der prophylaktischen Maßnahmen, nicht korrekte Anwendung von Hilfsmitteln oder falsch ausgeführte Positionierungstechniken. Verschiedene Publikationen geben hier ausführliche Hilfestellung*.

  • Das in zweiter Auflage erschienene Buch „Pflegepraktischer Umgang mit Dekubitus“ liefert Basiswissen zur Wundheilung und Wundversorgung und gibt Tipps zur Pflege. Die Autoren beschreiben wie Dekubitus verhindert oder behandelt werden und erklärt wie man ihn erkennt.
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  • In dem 2012 erschienenen und derzeit (Sept. 2020) nur im Antiquariat erhältliche Kompendium „Störfall Decubitus“ stellt ein Team von Spezialisten für Prävention und Therapie des Dekubitus eine fachübergreifende Darstellung aller Aspekte von Druckstellen in allen Stadien zusammen. Betroffene und Vertreter aus Pflegeberufen finden in diesem Buch einen Überblick über Hintergründe, Vorbeugung und Behebung von Dekubitus.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen zu den Themen Haut und Dekubitus siehe: Para- und Tetraplegie/Haut

* Die Liste stellt Vorschläge aber keine explizite Empfehlung der Redaktion dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.