Lähmung, spastische

Durch spontane Muskelaktivität gekennzeichnet, die willentlich nicht mehr kontrolliert werden kann. Dabei sind unterhalb der Schädigung des Rückenmarks intakte Rückenmarkanteile vorhanden, die zu eigener Leistung fähig sind. Im Normalfall soll dadurch das Gehirn entlastet werden. Es würde nur dann „eingreifen“, wenn eine Bremsung der Aktivität erforderlich ist. Bei einer Störung der Nervenleitungen jedoch bleibt eine übergeordnete Steuerung durch das Gehirn aus. Die Muskeln werden reflexartig aktiviert. Eine zunächst schlaffe Lähmung kann nach und nach in eine spastische übergehen.