Fachbegriff: Sekundärschaden

Nicht absehbarer Schaden, der zusätzlich zur eigentlichen Schädigung auftritt.

Im Falle von Querschnittlähmung bezeichnen Sekundärschäden Schädigungen des Rückenmarks, die zu einer Vergrößerung des Verletzungsausmaßes führt. Hervorgerufen werden Sekundärschäden durch Reaktionen der Gewebezellen und des Immunsystems; sie treten kurz (d.h. innerhalb weniger Stunden und Tage) nach dem eigentlichen spinalen Trauma auf.