Transfertechnik

Das Verändern von Körperpositionen auf eine bestimmte, individuelle Art und Weise beim Ausführen eines Transfers.

Transfers vom Rollstuhl ins Bett, auf das WC, den Duschkappsitz oder ins Auto sind entscheidend für die Mobilität und Unabhängigkeit eines Querschnittgelähmten, daher ist das Erlernen dieser Fertigkeit – mit individueller Transfertechnik – von großer Bedeutung. Abhängig ist die Transfertechnik von verschiedenen Faktoren, wie körperliche Voraussetzungen, Zusatzverletzungen, Sensibilität, Körpergefühl, Spasmen, Schmerzen, Alter und Wagemut.

Folgende Komplikationen können bei schlecht ausgeführten Transfers auftreten:

  • Hautschäden durch Scherkräfte
  • Neurologische und orthopädische Schäden in instabilen Bereichen der Wirbelsäule bei übertriebenen Bewegungen
  • Störungen im Tenodeseeffekt der Funktionshand bei falschem Abstützen
  • Verletzungen, Unsicherheit und Ängste bei Stürzen aus dem Rollstuhl

(Zäch, G.A. / Koch, H.G. (Hrsg.): Paraplegie. Ganzheitliche Rehabilitation, Basel, 2006)