Manfred Sauer über Stoke Mandeville

Vor 70 Jahren starben die meisten Menschen mit einer Querschnittlähmung ca. drei Monate nach Eintritt der Verletzung. Die Behandlungsmöglichkeiten bei der Therapie von Querschnittgelähmten waren kaum entwickelt. Über Komplikationen wie Nierenprobleme und Druckstellen und deren Behandlung wussten Medizin und Pflege wenig; über entsprechende Prophylaxen noch weniger. Diese desolate Situation änderte sich dank des beispiellosen Einsatzes von Sir Ludwig Guttmann und seiner Einrichtung in Stoke Mandeville.[ mehr ] 3


  • Alle neune – Wiedersehen nach 30 Jahren

    April 1989 in Recife: Die Kegelfreunde aus Deutschland freuen sich auf unvergessliche Tage in der brasilianischen Hafenstadt am Atlantischen Ozean. Gerade angekommen, geht es zum Schwimmen an den Pool. Voller Übermut springt Walter Vitt mehrmals ins seichte Wasser. Beim dritten Mal verkalkuliert er sich. [ mehr ] 0


  • Ein Jahr Freiwilligendienst in Afrika: „Horizont ungemein erweitert“

    Robin Lange war ein Jahr lang in Afrika und leistete im Rollstuhl Freiwilligendienst bei „Voice Ghana“. Geholfen hat der Abiturient damit auch sich selbst: Losgelöst vom heimatlichen Umfeld hat er sich „schlussendlich selbst besser kennengelernt. Das habe ich gebraucht.“ [ mehr ] 0


  • „So viele Menschen! Und ich mittendrin!“

    Er war ans Haus gekettet, im Irak. Jetzt ist der junge Mann im Rollstuhl in Berlin angekommen, kurvt durch die Stadt und lernt und lacht. Nach seiner Flucht ist für ihn endlich "Schluss mit der Stubenhockerei". [ mehr ] 0


  • Leben mit Querschnittlähmung: Kleine und riesige Schritte bei der Behandlung

    Schritt für Schritt kann die Medizin bei einer Querschnittlähmung einige Funktionen wiederherstellen. So wie bei Stefan Fabricius. "Der Tagesspiegel" hat ihn zweimal besucht: 2005 und 2018. Und mit Andreas Niedeggen, Chefarzt des Zentrums für Rückenmarkverletzungen am Unfallkrankenhaus Berlin, über kleine und große Therapiefortschritte gesprochen. [ mehr ] 0


  • Leben mit Querschnittlähmung: „Warum bilden Rollstuhlfahrer so selten Assistenzhunde aus?“

    „Sie sitzen beide im Rollstuhl? Dann können Sie keine Verantwortung für einen Welpen tragen!“ Die Abfuhr des Assistenzhunde-Ausbildungsvereins war nicht die einzige Barriere, die das Paar nehmen musste. Ihr  Kampfgeist lohnte sich: Vor 18 Monaten zog Welpe „Lui“ bei ihnen ein. Das Paar bildet ihn unterstützt von einem spezialisierten Hundetrainer selbst zum Assistenzhund aus. [ mehr ] 0