Medizinische Hilfsmittel beantragen (1)

Ob jemand ein bestimmtes medizinisches Hilfsmittel braucht und es seinen Zweck erfüllt, müssen Mitarbeiter der Krankenkassen täglich dutzendfach entscheiden und mit den Mitteln der Gemeinschaft wirtschaften. Umso wichtiger, dass Betroffene ihren Bedarf nachvollziehbar vermitteln und wissen, welche Möglichkeiten die Sozialgesetze dazu eröffnen.[ mehr ] 0


  • Cannabis als Arzneimittel

    Der Besitz von Cannabis ist in Deutschland verboten. Bisher konnten Wirkstoffe zu medizinischen Zwecken, etwa bei Schmerzen oder Spastiken, auf Rezept abgegeben werden, jedoch lediglich in begründeten Ausnahmefällen und in der Regel auf eigene Kosten. Im Januar 2017 hat der Deutsche Bundestag eine Änderung der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften beschlossen. Bei schwer kranken Patienten genügt nun das Rezept des Arztes. [ mehr ] 1


  • Pflegebedarf: Knackpunkt Gutachten

    Der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) hat 2013 im Rahmen der Beratungstätigkeit seines Landesverbands in Niedersachsen 814 Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) geprüft; gegen 193 wurde erfolgreich widersprochen oder geklagt. Häufig sei die Gutachtertätigkeit mit hohem Zeitdruck verbunden, bemängelt der Verband. [ mehr ] 0


  • Was hat mein Arzt abgerechnet? – Patientenquittungen online

    Grundsätzlich hat seit 2004 jeder Versicherte einen Anspruch darauf, von seiner Krankenkasse zu erfahren, welche Kosten für die eigenen medizinischen Behandlungen abgerechnet worden sind. Diese Auskunft bieten immer mehr Kassen auch online an. [ mehr ] 0


  • Pflegegutachten und Gutachterbesuch

    Die Pflegeversicherung soll Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung, Mobilität und mehr bezahlen, wenn diese nötig wird. Ob und wie viel Pflege notwendig ist, ermittelt u. a. der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK). Damit Pflegegutachten möglichst individuell erstellt werden können, sollten Betroffene sich auf den Besuch des MDK-Gutachters vorbereiten. [ mehr ] 0


  • Individuelle Begutachtung – nicht nur bei der Grundpflege

    Der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) muss genau hinschauen, wenn er einen Pflegeumfang ermittelt, denn dieser entscheidet über den Pflegegrad (zum Zeitpunkt des Urteils Pflegestufe) Pflegbedürftiger und über die Rentenversicherungspflicht pflegender Personen. Hilfebedarf im Haushalt darf ebenfalls nicht einfach pauschal bemessen werden, befand das Landessozialgericht Darmstadt. Eine Entscheidung, die auch rückwirkend geltend gemacht werden kann. [ mehr ] 0